Video Klick das Banner





Nur einen Tag nach der Entlassung von Coach Steffen Menze haben die Offenbacher Kickers einen Nachfolger gefunden. Wie Manager Andreas Möller gegenüber hr-online bestätigte, übernimmt Wolfgang Wolf das Traineramt beim OFC. "Wir sind überzeugt, dass Wolfgang Wolf der richtige Mann für den OFC ist", sagte Möller am Dienstagvormittag zu hr-online. "Er ist ein Freund von klaren und deutlichen Worten und bringt die nötige Erfahrung mit." Am Nachmittag soll der 52-Jährige der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Wolf coachte zuletzt den griechischen Erstligisten Skoda Xanthi, wurde dort im September 2009 aber bereits nach drei Spielen wieder beurlaubt. Zuvor war der gebürtige Pfälzer beim 1. FC Kaiserslautern (2005-2007), 1. FC Nürnberg (2003-2005) und dem VfL Wolfsburg (1998-2003) tätig. Mit Nürnberg feierte Wolf 2004 den Aufstieg in die Bundesliga, Wolfsburg führte er 1999 erstmals in der Vereinsgeschichte in den Europapokal.  
"Für den OFC ist das eine tolle Sache", freute sich Möller über die Verpflichtung seines Wunschtrainers. Die erste Kontaktaufnahme mit Wolf habe es am Montag kurz nach der Beurlaubung von Steffen Menze gegeben. Dann sei alles schnell gegangen. "Er kennt die dritte Liga gut und hat in dieser Saison schon einige Spiele der Kickers gesehen", rechnet Möller nicht mit größeren Eingewöhnungsproblemen.

Da das Auswärtsspiel der Hessen am kommenden Samstag bei Holstein Kiel voraussichtlich wegen schlechter Platzverhältnisse ausfalle, habe der Coach ausreichend Zeit, die Mannschaft kennenzulernen. Ob Wolf indes mit hilfreichen Tipps seines Sohns Patrick rechnen kann, darf bezweifelt werden: Als Innenverteidiger bei Liga-Konkurrent Wacker Burghausen ist der 20-Jährige direkter Widersacher der Kickers im Aufstiegsrennen.



Die Krise der Offenbacher Kickers verschärft sich: Im Heimspiel gegen Borussia Dortmund II geriet der Fußball-Drittligist am Sonntag schon früh auf die Verliererstraße - eine Aussprache soll folgen. Die Offenbacher zogen vor 6.920 Zuschauern auf dem Bieberer Berg mit 1:2 (0:2) den Kürzeren und warten damit nun schon seit sieben Spielen auf einen Sieg. Der Druck auf Trainer Steffen Menze war schon vor der Partie gegen die Dortmunder groß – nach der dritten Niederlage aus den vergangenen vier Spielen hat sich die Situation zumindest nicht entschärft. Trainer Menze sprach anschließend von einem "Dilemma", in dem der OFC nun stecke."Mit einer Niederlage hat keiner gerechnet", sagte Offenbachs Präsident Dieter Müller. Diesen Gegner müsse man schlagen. "Aber im Moment scheint die Mannschaft wenig Selbstvertrauen zu haben." Der ehemalige Torjäger kündigte an, dass man sich zusammensetzen und die Situation analysieren wolle. "Die Mannschaft ist total verunsichert. Jetzt müssen wir schauen, was wir machen."

Kickers Offenbach - Borussia Dortmund II 1:2 (0:2)

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Hysky (46. Teixeira), Heitmeier, Schutzbach (79. Pfingsten) - Zinnow, Haas, C.Pospischil (32. Ulm), Moosmayer - Hesse, Mesic

Dortmund: Focher - Evers, Hünemeier, Neumeister, Kaptan - M. Großkreutz, Piossek, Nottbeck, Boztepe (76. Treude) - Oscislawski, Hille (88. Paurevic)

Schiedsrichter: Thomas Metzen (Mechernich)

Tore: 0:1 Piossek (11.), 0:2 Hünemeier (22.), 1:2 Mesic (47., Foulelfmeter)

Zuschauer: 6.920

Gelbe Karten: Mesic, Heitmeier - Nottbeck, Focher



Die Offenbacher Kickers haben einen Fehlstart ins neue Jahr der dritten Fußball-Liga hingelegt. Beim VfL Osnabrück kassierte der OFC am Sonntag eine 0:1-Niederlage – und war damit noch gut bedient. In dieser Form werden es die Kickers im Aufstiegsrennen ganz, ganz schwer haben. Mit 0:1 (0:0) zog das Team von Trainer Steffen Menze beim VfL Osnabrück den Kürzeren. Oliver Stang schoss die Niedersachsen mit seinem Treffer in der 50. Minute an die Tabellenspitze (39 Punkte). Die seit nunmehr sechs Partien sieglosen Kickers liegen noch auf Relegationsrang drei (34 Punkte), gleich vier Konkurrenten könnten mit Nachholspielen aber vorbeiziehen.

VfL Osnabrück - Kickers Offenbach 1:0 (0:0)

Osnabrück:
Berbig - Herrmann, Stang, Engel, Tauer - Siegert, Hansen, Grieneisen (68. Lejan) - Pinheiro, Bencik (83. Schmidt), Kotuljac

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Hysky, Kopilas (75. Heitmeier), Schutzbach - Pfingsten-Reddig, Haas - Zinnow, Ulm (62. Mesic) - Fröhlich (81. Baier), Hesse

Tore: 1:0 Stang (50.)

Gelbe Karten: Herrmann, Pinheiro, Engel / Ulm

Schiedsrichter: Christian Bandurski (Essen)
Zuschauer: 11.300



Die Wintertermine im Überblick:

02.01.2010    10:00 Uhr :  Trainingsauftakt / Laktattest (Tambourbad)
03.01.2010    15:00 Uhr :  Licher Hessen Cup 2010 (Ballsporthalle)
08.-15.01.10                 :  Trainingslager in der Türkei Antalya
09.01.2010    16:00 Uhr :  OFC - Duisburg (in Belek)
19.01.2010    18:00 Uhr :  Borussia Fulda - OFC (in Fulda)
23.01.2010    15:00 Uhr :  Wormatia Worms - OFC (in Worms)
24.01.2010    14:30 Uhr :  OFC - Saarbrücken (Bieberer Berg)
31.01.2010    14:00 Uhr :  VfL Osnabrück - OFC (in Osnabrück)



Die Offenbacher Kickers haben den erhofften Heimsieg zum Jahresabschluss in der 3. Liga verpasst. Der OFC musste sich am Freitagabend gegen Rot-Weiß Erfurt mit einem Remis begnügen. Nach 90 Minuten stand ein mageres 0:0 zu Buche, womit sich die Kickers zumindest teilweise für die jüngsten Niederlagen rehabilitieren konnten. Allerdings büßten die Hessen durch die "Nullnummer" gegen den ebenfalls ambitionierten Gast aus Thüringen zwei wichtige Punkte im Kampf um die Rückkehr in die 2. Bundesliga ein.

"Nach dem Spielverlauf können wir mit dem Punkt zufrieden sein", bilanzierte Trainer Steffen Menze. "Die Mannschaft hat sich bemüht, aber nach vorne fehlte einfach die Durchschlagskraft." Die Partie hatte mit viertelstündiger Verspätung begonnen, da wegen der Witterung noch viele Fans auf dem Weg ins Stadion waren. Immerhin über 6.700 Zuschauer waren trotz klirrender Kälte zu Offenbachs letztem Heimauftritt des Jahres auf den Bieberer Berg gekommen. Und der OFC-Anhang sah in der Anfangsphase einen verunsicherten Gastgeber, dessen Startelf sich im Vergleich zur 2:4-Niederlage in Aue auf zwei Positionen verändert hatte.

So stand der zuletzt in die Kritik geratene Kapitän Martin Hysky erstmals in dieser Saison nicht in der Anfangsformation. Für ihn rückte Marc Heitmeier in die Innenverteidigung. Darüber hinaus entschied sich Menze für Mounir Chaftar anstelle des Franzosen David Ulm, der unter der Woche wegen einer Grippe nicht trainieren konnte.   Die Kickers mussten bereits in der Anfangsphase einzige brenzlige Situationen überstehen. Zwei Mal Tino Semmer und Martin Hauswald sorgten schon in den ersten fünf Minuten für Erfurter Chancen. Auch danach blieben die Thüringer gefährlich: Nach Flanke von Semmer scheiterte Manuel Bölstler an OFC-Keeper Robert Wulnikowski.

In der 14. Minute war es erneut Bölstler, der direkt in die Arme von Wulnikowski schoss. Danach konnten sich die Hausherren allmählich vom Druck des Gegners befreien und kamen ihrerseits zur ersten Möglichkeit: Stefan Zinnow hatte Christian Pospischil (17.) in Szene gesetzt, sein Schuss landete am Außensetz.   Mittlerweile war es auf dem Schnee bedecktem Rasen eine offene Partie, in der Offenbach nach einer guten halben Stunde zu seiner zweiten Gelegenheit kam. Nach Pass von Suat Türker fand Nils Pfingsten-Reddig seinen Meister in Dirk Orlishausen. Der Erfurter Schlussmann stand auch kurz vor der Pause bei einem Kopfball von Marko Kopilas auf dem Posten.

Nach Wiederbeginn erwischten die Erfurter wieder den besseren Start, doch Wulnikowski bewahrte den OFC vor einem Rückstand. Den Kopfball von Semmer (49.) parierte der Routinier glänzend. Noch vor Beginn der letzten halben Stunde war dann "Feierabend" für Türker, der durch den besten Offenbacher Torschützen Mirnes Mesic ersetzt wurde.   Mit der Einwechslung von Ulm verstärkte OFC-Coach Menze nochmals die Offensive. Und fast hätte sich die Hereinnahme des Franzosen bezahlt gemacht, als der Stürmer im Strafraum nur knapp an einem Schuss von Pfingsten-Reddig vorbeischrammte. Wenig später konnten sich die Kickers aber wiederum bei Wulnikowski bedanken, der mit einer tollen Parade gegen Semmer schließlich das Unentschieden festhielt.

Kurz vor dem Abpfiff gab es noch eine Hiobsbotschaft für den OFC: Als ob die Verletztenliste nicht ohnehin schon lang genug wäre, musste Marius Laux mit der Trage vom Spielfeld gebracht werden. "Es sieht so aus, dass er sich ernsthafter verletzt hat", sagte Menze. "Doch wir müssen die genaue Diagnose abwarten."

Kickers Offenbach - Rot-Weiß Erfurt 0:0

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Heitmeier, Kopilas, Chaftar - Teixeira, C.Pospischil (70. Ulm) - Zinnow, Pfingsten, Laux (90. S.Pospischil) - Türker (57. Mesic)

Erfurt: Orlishausen - Malura, Pohl, Möckel, Hillebrand (39. Ströhl) - Hauswald (79. Stenzel), Cinaz, Rockenbach, Bölstler - Semmer (88. Smisek), Kammlott

Schiedsrichter: Seiwert (Merzig-Merchingen)

Tore: Fehlanzeige

Zuschauer: 6.743

Gelbe Karten: Laux, Mesic, Heitmeier - Pohl, Hauswald, Ströhl



LICHER HESSEN CUP 2010
32. Frankfurter Hallenfußballturnier - 3. Januar in der Ballsporthalle Frankfurt

Frankfurter Hallenfußball-Gala im neuen Look
In einem frischen Look, sprich mit einer neuen Besetzung, präsentiert sich das Frankfurter Hallenfußballturnier, das am Sonntag, 3. Januar 2010, in der Frankfurter Ballsporthalle zum 32. Mal ausgetragen wird. Zusammen mit dem gastgebenden Erstligisten Eintracht Frankfurt spielen die Zweit-Bundesligisten FSV Frankfurt, Arminia Bielefeld, FC St. Pauli und TuS Koblenz sowie Drittligist Kickers Offenbach um den Hessen Cup, der zum fünften Mal von der Licher Privatbrauerei als Hauptsponsor
übergeben wird.
Drei der teilnehmenden Klubs gehen beim Frankfurter Hallenfußballturnier erst zum zweiten Mal an den Start. Bereits über ein Jahrzehnt ist es her, dass der FC St. Pauli seine Visitenkarte abgeben hat. 1999 unterlagen die Norddeutschen im Halbfinale Kaiserslautern mit 0:1 und im Spiel um Platz 3 Gastgeber Eintracht Frankfurt mit 2:4. Der inzwischen von Trainer Holger Stanislawski (seit 2006) und Sportdirektor
Helmut Schulte (zurück seit 2008) wieder in die Erfolgsspur geführte „Kiez-Klub“ ist im Punktekampf der Zweiten Liga ganz oben dabei, besiegte am Sonntag Mitkonkurrent Union Berlin mit 3:0 - und schafft vielleicht rechtzeitig zum 100. Vereinsgeburtstag in 2010 den Aufstieg in die Bundesliga.
Das erhofft sich auch Bundesliga-Absteiger Arminia Bielefeld, der sich unter dem neuen Trainer Thomas Gerstner den sofortigen Wiederaufstieg zum Ziel gesetzt hat. Die Ostwestfalen waren beim Frankfurter Hallenturnier ebenfalls schon ein Mal am Start und dabei überaus erfolgreich. 1997 unterlagen sie - mit Torwart-Oldie Uli Stein im Aufgebot - erst im Finale der Frankfurter Eintracht mit 1:4. Zum zweiten Mal in der Ballsporthalle dabei ist auch Zweitligist TuS Koblenz, der 2004 unter Coach Milan
Sasic in Frankfurt eine gute Rolle spielte und im Halbfinale nur knapp mit 1:2 gegen den späteren Turniersieger TSV 1860 München das Nachsehen hatte; danach folgte im kleinen Finale noch ein 3:4 gegen die Eintracht. Seit April 2007 trainiert Uwe Rapolder die Turn- und Spielvereinigung, die trotz knapper Finanzen auch in der Saison 2009/10 wieder auf ein erfolgreiches Zweitliga-Abschneiden hofft.
Sogar seinen Einstand beim Hallenspektakel um den Licher Hessen Cup 2010 feiert der neue Trainer von Eintracht Frankfurt: Michael Skibbe. Der Nachfolger von Friedhelm Funkel (und im Prestigeduell am Samstag mit seinem Vorgänger mit 3:1 erfolgreich) will den acht Mal - und ein Mal bei den Amateuren - erfolgreichen Rekordsieger nach Platz drei in 2009 wieder zu einem Turniersieg führen. Dies hat beim Licher Hessen Cup 2009 (zum zweiten Mal nach 1999) Trainer Hans-Jürgen Boysen mit Kickers Offenbach mit dem 5:1 im Endspiel gegen Mainz 05 geschafft. Doch seit Anfang Oktober haben sich die Vorzeichen verändert: Boysen wechselte über den Main und löste beim Zweitligisten FSV Frankfurt den glücklosen Tomas Oral auf der Trainerbank ab. Damit gibt nicht nur bei der Eintracht und beim FSV, sondern auch beim OFC ein neuer Trainer seinen Einstand beim Frankfurter Hallenspektakel:
Boysens bisheriger Assistent Steffen Menze coacht seit Herbst erfolgreich den Spitzenreiter der Dritten Liga.

13.15 Unterhaltung/Einlagespiel Jugend
15.00 Offizielle Begrüßung und Eröffnung des Turniers
Spiel 1 15.15 – 15.38 FC St. Pauli ------- TuS Koblenz :
Spiel 2 15.42 – 16.05 Kickers Offenbach ------- Arminia Bielefeld :
Spiel 3 16.09 – 16.32 FC St. Pauli ------- FSV Frankfurt :
Spiel 4 16.36 – 16.59 Kickers Offenbach ------- Eintracht Frankfurt :
Spiel 5 17.03 – 17.26 TuS Koblenz ------- FSV Frankfurt :
Spiel 6 17.30 – 17.53 Arminia Bielefeld ------- Eintracht Frankfurt :



In dieser Verfassung sind die Offenbacher Kickers kein Aufstiegskandidat: Nach einer 2:0-Pausenführung verlor der OFC am Samstag noch das Spitzenspiel bei Erzgebirge Aue. Es war eine völlig verdiente Niederlage für die Mannschaft von Trainer Steffen Menze: Nach einer 2:0-Halbzeitführung ließen sich die Kickers im Topspiel der Dritten Fußball-Liga 45 Minuten lang von den Sachsen vorführen und waren am Ende mit dem 2:4 noch gut bedient. Die Offenbacher Vorstellung in der zweiten Halbzeit war – erschreckend. "Wir waren nahe dran, hier etwas mitzunehmen", beschönigte Menze nach der Partie. "Doch wir haben das Spiel durch unnötige Fehler hergegeben."

Dabei hatten der OFC einen Auftakt nach Maß erwischt: Bereits in der zweiten Minute gingen die Hessen in Führung. Einen Freistoß von Nils Pfingsten-Reddig köpfte der Auer Stürmer Sebastian Glasner nahezu unbedrängt ins eigene Netz. Doch der FC Erzgebirge reagierte überhaupt nicht geschockt und setzte die Kickers sofort unter Druck. Die Offenbacher Abwehr agierte abermals unsicher und hatte Glück, dass Torwart Robert Wulnikowski die Führung mit zwei tollen Reflexen gegen Nahej Braham festhalten konnte.

Erzgebirge Aue - Kickers Offenbach 4:2 (0:2)

Aue: Männel - Klingbeil, Kos, Paulus, Schaffrath (65. Le Beau) - Hensel - Ramaj (46. Klotz), Curri (89. Stark), Hochscheidt - Glasner, Braham

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Hysky (83. Heitmeier), Kopilas, Teixeira - Pfingsten, C.Pospischil - Zinnow, Ulm, Laux - Türker (65. Albayrak)

Schiedsrichter: Martin Petersen (Filderstadt)

Tore: 0:1 Glasner (2., Eigentor), 0:2 Zinnow (24.), 1:2 Klotz (49.), 2:2 Braham (66.), 3:2 Braham (76.), 4:2 Glasner (86.)

Zuschauer: 7.700

Gelbe Karten: Hochscheidt - C.Pospischil, Kopilas

Bes.Vorkommnis: Braham schießt Foulelfmeter an die Latte (71.)



Rückschlag für Kickers Offenbach: Zuhause gegen Sandhausen kam der Tabellenführer nicht über ein Remis hinaus. Fünf Minuten vor Schluss hatte der OFC noch in Führung gelegen. Wie bereits gegen Wehen strapazierten die Kickers beim 3:3 (2:1) gegen Sandhausen erneut die Nerven ihrer Fans. Die Offenbacher waren über weitere Strecken des Spiels dominierend, vergaben aber zahlreiche gute Chancen und scheiterten immer wieder am überragenden Keeper Thorsten Kirschbaum. Immerhin: Seit nunmehr acht Spielen sind die Offenbacher unbesiegt und führen weiter souverän die Tabelle an.Das Match begann mit einem Paukenschlag: Die Gäste nutzten eiskalt einen Konter und gingen bereits nach 16 Minuten überraschend in Führung. Auf der rechten Seite setzte sich Robert Pinto durch und flankte mustergültig nach innen, wo der Ex-Offenbacher Régis Dorn zum 0:1 verwandelte. Danach schwappte das Spiel hin und her. In der 28. Minute vergab Stefan Zinnow die erste gute Chance zum Ausgleich - er traf den Ball nicht richtig. Sechs Minuten später war es dann doch soweit: Nach einer Flanke herrschte Verwirrung im Sandhausener Strafraum, Abwehrspieler Alexander Huber reagierte am schnellsten und schaufelte das Leder zum 1:1 ein.

Spiel in sieben Minuten gedreht

Danach drehten die Kickers auf. David Ulms Fernschuss konnte Torhüter Kirschbaum in der 38. Minute gerade noch an die Latte lenken. Drei Minuten später traf Ulm dann doch. Nachdem er schön freigespielt wurde, erzielte er die 2:1-Führung. Kurz vor der Pause hätten die Kickers schon für die Vorentscheidung sorgen können, doch Laux traf nur das Aluminium.

Das Auslassen der Chancen rächte sich nach der Halbzeit. Die Gäste fanden zurück ins Spiel. Nach einer Ecke stand Alexander Eberlein goldrichtig und schaffte den 2:2-Ausgleich. Danach drängte Offenbach wieder auf die Führung. In der 58. Minute stand Mirnes Mesic plötzlich frei vor Torwart Kirschbaum, doch der verhinderte das mögliche 3:2. Kirschbaum wurde immer mehr zum Rückhalt der Gäste. Er vereitelte mehrere gute Chancen der Kickers. Zudem scheiterten die Gastgeber an sich selbst: In der 73. Minute traf Ulm das leere Tor nicht. Drei Minuten später machte es Zinnow besser und erzielte nach schönem Pass von Mesic das umjubelte 3:2.

Doch Sandhausen gab nicht auf – und wurde belohnt. Fünf Minuten vor Schluss war erneut Dorn zur Stelle und köpfte nach einem Freistoß den Ball zum 3:3 ins Tor. Die Fans auf dem Bieberer Berg reagierten geschockt. Danach lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, doch ein Tor wollte nicht mehr fallen.

Trotz des Remis konnten die Kickers ihren Vorsprung als Spitzenreiter der 3. Liga von zwei auf drei Punkten ausbauen. Denn der Tabellen-Zweite Wacker Burghausen patzte und verlor zuhause gegen Erfurt.  

Kickers Offenbach - SV Sandhausen 3:3 (2:1)


Kickers Offenbach: Wulnikowski - Huber, Hysky, Kopilas, Chaftar - Pfingsten-Reddig, Christian Pospischil, Zinnow (85. Teixeira), Ulm, Laux – Mesic

SV Sandhausen: Kirschbaum - Hillenbrand (80. Mintzel), Bindnagel, Eberlein, Kirsch - Pinto, Fießer, Fischer, Schauerte (80. Jungwirth) - Hosiner (55. Ristic), Dorn

Tore: 0:1 Dorn (15.), 1:1 Huber (34.), 2:1 Ulm (41.), 2:2 Eberlein (53.), 3:2 Zinnow (76.), 3:3 Dorn (87.)

Schiedsrichter: Achmüller (Bad Füssing)
Zuschauer: 6.500
Gelbe Karten: Chaftar / Fischer, Pinto, Kirsch



Sechs Tore - Hessenderby, was willst du mehr!? In einem rasanten Spiel sah der SV Wehen Wiesbaden gegen Kickers Offenbach schon wie der Sieger aus. Doch der OFC kämpfte sich noch zurück. Vor 8.596 Zuschauern trennten sich beide Mannschaften am Freitagabend in Wiesbaden 3:3. In der hochklassigen Drittligapartie schoss Marcel Ziemer die Gastgeber in der 4. Minute in Führung. Kai Gehring erhöhte auf 2:0 (24.). Mirnes Mesic gelang in der 29. Minute der Anschlusstreffer, ehe Wehens Aykut Öztürk für die vermeintliche Vorentscheidung sorgte. Doch die Kickers gaben nicht auf: Zwei Treffer von David Ulm (60./65.) sicherten den Kickers nicht nur einen Punkt. Der OFC verteidigte mit dem Remis auch die Tabellenführung in der dritten Liga.

"Die Zuschauer haben heute ein Spektakel erlebt", sagte OFC-Trainer Steffen Menze. "Mit dem Punkt können wir zufrieden sein, auch wenn bei den vielen Möglichkeiten mehr drin gewesen wäre." Wehens Trainer Hans Werner Moser trauerte dem verpassten "Dreier" hinterher. Seit vier Spielen sind die Taunussteiner in der Liga nun schon ohne Sieg.

SV Wehen Wiesbaden - Kickers Offenbach 3:3 (2:1)

Wehen: Domaschke - Billick (75. Bohl), Gehring, Schönheim (45. Hollmann), Weigelt - Kunert, Reinert, Hübner, Ziegenbein - Ziemer (88. Stroh-Engel), Öztürk

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Hysky, Kopilas, Chaftar - Pfingsten (61. Türker), Christian Pospischil - Zinnow, Ulm (75. Teixeira), Laux (89. Goldschmitt) - Mesic

Schiedsrichter: Markus Wingenbach (Diez)

Tore: 1:0 Ziemer (3.), 2:0 Gehring (24.), 2:1 Mesic (29.), 3:1 Öztürk (55.), 3:2 Ulm (61.), 3:3 Ulm (65.)

Zuschauer: 8.596

Gelbe Karten: Weigelt - Ulm, Kopilas



Der Höhenflug der Offenbacher Kickers in der dritten Liga geht weiter. Beim Heimsieg gegen die Reserve des VfB Stuttgart feierte das Team von Trainer Steffen Menze letztlich einen souveränen Sieg. Beim 2:0-Sieg am Samstag zeigten die Kickers eine bärenstarke erste Halbzeit, in der Marius Laux in der 12. Minute die Führung erzielte. Nach dem Wechsel ließen die Offenbacher die Zügel etwas schleifen. Mirnes Mesic machte aber alles klar (72.). Mit dem Dreier bleibt der OFC weiter Spitzenreiter in Liga drei. "Mit der ersten Halbzeit bin ich sehr zufrieden", bilanzierte Trainer Steffen Menze. "Nach dem Wechsel haben wir es bis zum 2:0 nicht geschafft, den Gegner so unter Druck zu setzen wie geplant."

Die Kickers übernahmen vor 6.637 Zuschauern auf dem Bieberer Berg von Beginn an das Kommando. Die erste Chance hatten aber die Gäste, die mit einem Schuss aus rund 15 Metern Torwart Robert Wulnikowski auf die Probe stellten. Dann kamen die Gastgeber richtig in Fahrt, hatten aber Pech, als Schiedsrichter Peter Sippel nach einem klaren Foul im Strafraum an Laux unter lautstarkem Pfeifkonzert der OFC-Fans keinen Elfmeter gab. Wenig später jedoch stand der Gefoulte nach einem schönen Zuspiel von Mesic von der rechten Seite goldrichtig im Strafraum und drückte den Ball zur Offenbacher Führung über die Linie. Das 1:0 nach einer guten Viertelstunde war hochverdient. Die Kickers waren klar am Drücker und erspielten sich gegen harmlose Stuttgarter einige gute Chancen. In der 25. Minute hatte David Ulm nach einer Hereingabe von Mounir Chaftar das 2:0 auf dem Fuß. Die Kugel rutschte dem Mittelfeldspieler aber über den Spann ins Seitenaus. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit traf Ulm zudem nur den Pfosten. Das einzig Negative bei der Menze-Elf nach starken ersten 45 Minuten war die Tatsache, dass Steffen Haas nach einem Zusammenprall mit einem VfB-Spieler verletzt ausgewechselt werden musste. Für ihn kam Nils Pfingsten-Reddig ins Spiel. Unerklärlicherweise war von der tollen Leistung in Halbzeit eins nach dem Wechsel zunächst nichts mehr zu sehen. Flüchtigkeitsfehler schlichen sich bei den Offenbachern ein, wodurch die Gäste immer besser ins Spiel kamen. In der 64. Minute konnten sich die Kickers bei Wulnikowski bedanken, der mit einer Blitzreaktion den Ausgleich verhinderte. Dann war aber Mesic zur Stelle, der mit einem wuchtigen Kopfball sein fünftes Saisontor erzielte und den OFC-Sieg perfekt machte.

Kickers Offenbach - VfB Stuttgart II 2:0 (1:0)

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Hysky, Teixeira, Chaftar - Haas (29. Pfingsten), Christian Pospischil - Zinnow, Ulm (90. Simon Pospischil), Laux - Mesic (83. Albayrak)

Stuttgart: Ulreich - Schimmel, Pischorn, Wolf, Enderle - Feisthammel (86. Vier) - Pala, Walch, Didavi, Hertner (61. Broghammer) - Riedle (65. Fischer)

Tore: 1:0 Laux (13.), 2:0 Mesic (72.)

Gelbe Karten: Mesic – Ulreich, Feisthammel

Schiedsrichter: Peter Sippel (München)

Zuschauer: 6.637



Kickers Offenbach hat sich beim Tabellenschlusslicht mit einem Remis zufrieden geben müssen. In Wuppertal verpasste der OFC den fünften Sieg hintereinander nur um wenige Sekunden. 1:1 hieß es nach 90 abwechslungsreichen Minuten im Wuppertaler Stadion am Zoo. Mirnes Mesic erzielte gegen die über weite Strecken spielbestimmenden Gastgeber den Führungstreffer, Stefan Lorenz gelang in der Schlussminute der gerechte Ausgleich. Da sich die Verfolger Burghausen und Sandhausen im direkten Duell ebenfalls die Punkte teilten, verpasste der OFC die Gelegenheit, seine Führung in der dritten Liga auszubauen.

Wuppertaler SV - Kickers Offenbach 1:1 (0:1)

Wuppertal: Maly - Müller, Lorenz, Schäfer, Neppe - Weikl (61. Vata), Lorenzon (83. Najdi) - Fischer, Celikovic (61. Altin) - Formento, Damm

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Hysky, Kopilas, Chaftar - Haas, Christian Pospischil - Zinnow, Ulm (72. Pfingsten), Fröhlich (13. Laux) - Mesic (86. Türker)

Tore: 0:1 Mesic (45.), 1:1 Lorenz (90.)

Schiedsrichter: Marcel Unger (Halle/Saale)
Gelbe Karten: Formento, Lorenz (2) - Zinnow, Kopilas (5)
Zuschauer: 4.270



Die Offenbacher Kickers steuern in der 3. Liga weiter auf Aufstiegskurs. Gegen den FC Heidenheim verteidigte der OFC seine Tabellenführung, wenn auch mit einiger Mühe. Christian Pospischil (14.) und Steffen Haas (78.) machten mit ihren Treffern den schwer erkämpften 2:1-Heimsieg perfekt. Mit 27 Punkten liegen die Kickers nun einen Zähler vor Wacker Burghausen. Für Heidenheim war das zwischenzeitliche 1:1 durch Marc Schnatterer (74.) am Ende zu wenig.

Die Partie vor 8.016 Zuschauern auf dem Bieberer Berg begann mit einem Aufreger. Christian Fröhlich hatte in der siebten Minute abgezogen, sein Schuss wurde von Stefan Zinnow abgefälscht und landete im Heidenheimer Kasten. Aber Schiedsrichter Benjamin Cortus (Nürnberg) verweigerte dem Offenbacher Führungstreffer die Anerkennung - zu unrecht. Denn Zinnow stand auf gleicher Höhe mit dem letzten Heidenheimer Feldspieler.Nur sieben Minuten später konnte der OFC-Anhang dann doch jubeln: Pospischil köpfte eine Fröhlich-Ecke zum 1:0 ein. Unmittelbar davor war Pospischil nach feiner Einzelleistung aus halbrechter Position an Keeper Erol Sabanov gescheitert. Auf der anderen Seite kamen die Gäste erst in der 20. Minute zur ersten Chance, als Andreas Spann einen Kopfball knapp über das Gehäuse von Robert Wulnikowksi setzte.

Ansonsten verlebte der Kickers-Torwart bis zum Pausenpfiff einen ruhigen Nachmittag. Seine Vorderleute verpassten es aber, aus ihrer Überlegenheit weiteres Kapital zu schlagen. Lediglich in der 35. Minute wurde es noch einmal gefährlich, als Zinnow eine Flanke von Haas knapp verfehlte. Viel mehr brachte der OFC am Ende einer insgesamt glanzlosen ersten Hälfte nicht mehr zu Stande.In der Folgezeit musste Menze jedoch mitansehen, wie seine Mannschaft die Zügel schleifen ließ und Heidenheim immer stärker wurde. Die Quittung folgte prompt: Der eingewechselte Schnatterer kam nach einer verunglückten Kickers-Abwehr frei zum Schuss und traf aus elf Metern zum 1:1. Der OFC zeigte sich keineswegs geschockt und schlug nur wenige Minuten später zurück: Nach einer schönen Kombination über mehrere Stationen war Haas zur Stelle.

Anschließend verpasste Mesic die Entscheidung, als er freistehend vor Sabanov den Ball vertändelte. Danach versuchte es Zinnow, ehe kurz vor dem Ende fast noch das 2:2 gefallen wäre. Schnatterer köpfte aus wenigen Metern nur um Milimeter am rechten Pfosten vorbei. Schließlich erlöste Referee Cortus die Offenbacher Fans mit dem Schlusspfiff.

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Hysky, Kopilas, Teixeira - Haas, Christian Pospischil - Zinnow, Ulm (61. Laux), Fröhlich (61. Pfingsten-Reddig) - Mesic (87. Albayrak)

Heidenheim: Sabanov - Meier, Göhlert, Krebs, Feistle - Demirkiran (61. Mayer), Weil (81. Jarosch), Klarer - Essig (67. Schnatterer), Bagceci, Spann

Schiedsrichter: Benjamin Cortus (Nürnberg)

Tore: 1:0 Christian Pospischil (14.), 1:1 Schnatterer (74.), 2:1 Haas (78.)

Zuschauer: 8.016

Gelbe Karten: Ulm - Essig, Göhlert, Mayer, Spann



Neu-Trainer Steffen Menze hat mit den Offenbacher Kickers einen nahtlosen Übergang hinbekommen. Bei Dynamo Dresden blieb der OFC auch im dritten Spiel hintereinander siegreich und ist zumindest für eine Nacht Tabellenführer. Mit etwas Glück in der ersten, und einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit fuhren die Kickers bei den abstiegsgefährdeten Sachsen einen 4:2-Sieg ein und untermauerten damit ihre Ambitionen in der 3. Liga. Vor einer beeindruckenden Kulisse von mehr als 21.000 Zuschauern im Dresdner Rudolf Harbig-Stadion profitierten die Offenbacher von ihrer nahezu perfekten Chancenverwertung und der erneuten Treffsicherheit von Stürmer Mirnes Mesic.

In den ersten Minuten wirkten die Offenbacher allerdings überrascht vom Tatendrang des Drittletzten der 3. Liga. So musste Torwart Robert Wulnikowski schon in der Anfangsphase mehrfach ins Spielgeschehen eingreifen und unter anderem einen Freistoß von Ronny Nikol (13.) sowie einen 18-Meter-Schuss von Halil Savran (20.) klären. In der 25. Minute war dann allerdings auch der ungewohnt unsicher agierende OFC-Keeper machtlos, als eine Flanke des agilen Nikol im Fünfmeterraum landete und dort von Dynamo-Stürmer Savran per Seitfallzieher zum 0:1 verwertet wurde.   Zwei Chancen, zwei Tore Von den Offenbachern war zu diesem Zeitpunkt nicht viel zu sehen, vereinzelte zaghafte Angriffe endeten meist in der vielbeinigen Mittelfeldreihe der Dresdner. So fiel der Ausgleich dann auch relativ unvermittelt: Stefan Zinnow mit einem Traumpass auf Steffen Haas, der völlig frei auf Dynamo-Keeper Axel Keller zulief und diesen überlupfte (34.). Die Freude über diesen Treffer währte allerdings nur kurz, da Pavel Dobry fast im Gegenzug den alten Abstand wiederherstellte. Der Tscheche hatte einen langen Ball am herausstürmenden Wulnikowski vorbeigespitzelt und dann aus spitzem Winkel zum 2:1 eingeschoben (37.)

Noch vor der Pause aber der erneute Ausgleich. Mit der zweiten Chance markierte das Team von Steffen Menze den zweiten Treffer, diesmal war es Mirnes Mesic, der mit einem abgefälschten Schuss ins kurze Eck das Unentschieden erzielte (42.). Für die Offenbacher bis dahin eine schmeichelhafte Angelegenheit, da die Sachsen mehr Ballbesitz und zudem auch einige klare Torchancen hatten.   Wende durch Mesic Deutlich energischer kamen die Offenbacher dann aus der Kabine. Offenbar hatte man in der Pause den Vorsatz gefasst, die bislang dürftige Bilanz gegen Dynamo Dresden aufzubessern. Direkt nach Wiederanpfiff war es der nach einer Oberschenkelzerrung wiedergenesene David Ulm, der nach einem langen Pass nur knapp am Außennetz scheiterte (46.).

Auf der anderen Seite erzielte kurz darauf Savran einen weiteren Treffer, dem wegen Abseits allerdings die Anerkennung verweigert wurde (52.). So ging es in der Folgezeit hin und her, mit guten Chancen auf beiden Seiten, jedoch auch mit vielen Fouls. Eines davon führte zu einem Offenbacher Elfmeter, den der gefoulte Mesic sicher verwandelte (66.). Den Dresdnern merkte man den Schock über diesen überraschenden Rückstand deutlich an, viele Aktionen in der Folgezeit wirkten kopflos und überhastet.   Ende einer Serie Die Menze-Elf beschränkte sich auf dem völlig durchgeweichten Rasen in den letzten zwanzig Minuten dagegen aufs Verteidigen, kam allerdings immer wieder zu teilweise gefährlichen Kontern. So tauchte der eingewechselte Nils Pfingsten plötzlich vor Dynamo-Keeper Keller auf, der seinen Schuss jedoch glänzend parierte (82).

In den Schlussminuten ergaben sich die Dresdner in ihr Schicksal und waren nicht mehr imstande, die Misere der letzten Wochen zu beenden. Im Gegenteil: Mit dem 4:2 von Zinnow (90.) feierten die Offenbacher nicht nur den vierten Auswärtssieg in dieser Saison, sondern auch das Ende einer Negativserie: Gegen Dynamo Dresden hatte Offenbach zuvor nämlich noch nie gewonnen.

SG Dynamo Dresden - Kickers Offenbach 2:4 (2:2)

Tore: 1:0 Savran (25.), 1:1 Haas (34.), 2:1 Dobry (37), 2:2 Mesic (42.), 2:3 Mesic (66., FE), 2:4 Zinnow (90.)

Dresden: Keller - Cozza, Oppitz, Zeiger, Nikol - Hübener (82. Palionis), Strifler, Petrovic (74. Kastrati), Müller (63. Koch) - Savran, Dobry

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Hysky, Kopilas, Schutzbach (46. Teixeira) - Haas, Christian Pospischil, Zinnow, Ulm (83. Pfingsten-Reddig) - Fröhlich (64. Laux), Mesic

Schiedsrichter: Malte Dittrich (Bremen)

Gelbe Karten: Hübener, Cozza, Nikol / Schutzbach, Kopilas

Zuschauer: 21.182



Kickers Offenbach ist weiter im Aufwärtstrend. Der Drittligist feierte am Samstag gegen Carl Zeiss Jena einen ungefährdeten Heimsieg und liegt nun auf dem zweiten Tabellenplatz. Die Mannschaft von Trainer Hans-Jürgen Boysen gewann die Partie auf dem Bieberer Berg mit 4:0. Torschützen waren Christian Pospischil (26.), David Ulm (43.), Mirnes Mesic (73.) und Nils Pfingsten-Reddig (85.) "Unsere Abwehr stand heute hervorragend und vorne waren wir sehr effizient", freute sich Boysen.

Bei bestem Spätsommerwetter und gut aufgelegten 8.500 Zuschauern übernahmen die Kickers wie vom Trainer gefordert von Beginn an die Spielführung und kamen bald zu Chancen. In der 14. Minute hatte Stefan Zinnow die frühe Führung für den OFC schon auf dem Fuß, nachdem er sich durch die Abwehr und an Jenas Keeper Carsten Nulle vorbeigedribbelt hatte. Bevor er aber auf das leere Jenaer Tor schießen konnte, versprang ihm noch der Ball.

Die Gäste machten sich erstmals in der 20. Minute bemerkbar, als Jens Truckenbrod mit einem satten Distanzschuss OFC-Schlussmann Robert Wulnikoski zu einer Glanztat zwang. Der OFC-Keeper musste sich mächtig strecken, um den Ball noch unter der Latte herauszuboxen.

Die Gäste kamen nun besser ins Spiel, doch der OFC stand gut und machte weiter Druck. Aus einem Freistoß resultierte dann die Führung für die Kickers. Wieder bekam Zinnow im Strafraum den Ball, wieder vertändelte er ihn, doch diesmal war Pospischil zur Stelle und ließ Nulle aus kurzer Distanz keine Chance (26.). Jena war sichtlich geschockt von der Führung und hatte Mühe, die Ordnung aufrechtzuerhalten. Beim zweiten Treffer der Kickers versagte die komplette Abwehr der Gäste. David Ulm sah, dass Nulle weit vor dem Tor stand und lupfte aus 25 Metern das runde Leder ganz frech über den Schlussmann der Jenaer (43.).

Pech für die Gäste, die in der Nachspielzeit der ersten Hälfte durch Salvatore Amirante fast noch zum Anschlusstreffer gekommen wären, doch der Gästestürmer kam nach einer Flanke zu spät zum Ball.

Jena überfordert

Jena nutzte die Pause, um sich zu sammeln. Doch wie schon in der ersten Hälfte fehlten der Mannschaft weiterhin die nötige Durchschlagskraft in der Offensive, Wulnikowski wurde nicht wirklich ernsthaft geprüft. Die Kickers wiederum schienen sich ihrer Sache sicher zu sein und schalteten einen Gang herunter.

Erst mit dem 3:0 kam wieder Schwung in die Partie. Ulm hatte Steffen Haas mit einer punktgenauen Flanke bedient, sodass der Mittelfeldspieler nur den Fuß hinhalten musste (73.). Nach der roten Karte gegen Abwehrmann Quido Lanzaat (Tätlichkeit) war Jena stehend K.o. Der Treffer des kurz zuvor eingewechselten Pfingsten-Reddig zum 4:0 war die Folge.


Kickers Offenbach - Carl Zeiss Jena 4:0 (2:0)

Tore: 1:0 Christian Pospischil (24.), 2:0 Ulm (41.), 3:0 Mesic (77.), 4:0 Pfingsten-Reddig (87.)

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Hysky, Kopilas, Schutzbach - Haas (79. Pfingsten-Reddig), Pospischil - Zinnow, Ulm, Fröhlich - Mesic

Jena: Nulle - Wuttke, Lukimya, Lanzaat, Sträßer - Holwijn, Truckenbrod, Hähnge (46. Nagy), Fuss - Amirante, Smeekes

Schiedsrichter: Thomsen (Kleve)
Zuschauer: 8.563
Rote Karte: Lanzaat (Jena) wegen groben Foulspiels (78.)
Gelbe Karten: Pospischil, Ulm, Fröhlich, Truckenbrod, Smeekes



Drittligist Kickers Offenbach hat im sechsten Gastspiel bei der SpVgg Unterhaching zum ersten Mal gewinnen können. Der OFC verwandelte am Samstag einen Rückstand noch in einen Sieg. Die Mannschaft von Trainer Hans-Jürgen Boysen gewann im Hachinger Sportpark mit 2:1. Tobias Schweinsteiger hatte die Gastgeber vor rund 2500 Zuschauern früh in Führung gebracht (6.). Pospischil schaffte in der 69. Minute den Ausgleich, David Ulm besorgte den Siegtreffer. Die Kickers schafften damit den Sprung in das obere Tabellendrittel. "Ich bin glücklich über diesen wichtigen Sieg. Nachdem wir in der ersten halben Stunde völlig von der Rolle waren, musste ich in der Pause ein kleines Donnerwetter loslassen. Die Moral der Mannschaft hat mir gefallen", analysierte der OFC-Trainer.

SpVgg Unterhaching - Kickers Offenbach 1:2 (1:0)

Tore: 1:0 Schweinsteiger (6.), 1:1 Pospischil (69.), 1:2 Ulm (85).


Unterhaching: Kampa - Heinze (53. Ziegler), Brysch, Hain (84. Rathgeber), Schaschko - Leandro, Konrad, Balkan, Zillner - Schweinsteiger (67. Kanca), Steegmann.

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Hysky, Kopilas, Teixeira (65. Christian Pospischil) - Haas, Pfingsten (65. Schutzbach) - Zinnow, Laux (65. Mesic) - Ulm, Albayrak.

Schiedsrichter: Jochen Drees (Mainz)

Zuschauer: 2500



Beste Abwehr gegen torgefährlichsten Angriff: Auf die Offenbacher Kickers wartet am Samstag im Heimspiel gegen den FC Ingolstadt eine echte Herausforderung. Trainer Hans-Jürgen Boysen hat sich den Gegner genau angeschaut. "Ingolstadt zählt offensiv zur Sahne der Liga", sagte der OFC-Coach vor der Partie am Samstag (14 Uhr) auf dem Bieberer Berg und prophezeite: "Auf unsere Abwehrreihe wird eine Menge Arbeit zukommen, doch wir sind in der Lage, dagegen zu halten." 22 Mal hat Zweitliga-Absteiger Ingolstadt (8. Platz / 13 Punkte) in dieser Saison bereits ins Schwarze getroffen – so oft wie keine andere Mannschaft der 3. Liga. Auf der Gegenseite stellt der OFC (6. Platz / 15 Punkte) die beste Defensive, in sechs von neun Spielen stand bei den Kickers die "Null".



Der Drittligist setzte sich vor einer Minikulisse von 410 Zuschauern mit 1:0 (1:0) durch. Den goldenen Treffer erzielte Neuzugang David Ulm in der 37. Minute. Die Kickers sind nun seit drei Spielen ungeschlagen und haben als Tabellensechster den Abstand zur Aufstiegszone verkürzen können. Einmal mehr konnten sich die Offenbacher auf ihre sichere Defensive verlassen. "Wir haben sehr stabil gestanden", sagte Manager Andreas Möller zu hr-online. Mit nur fünf Gegentreffern bleibt der OFC in dieser Hinsicht Spitzenreiter der dritten Liga. "Die starke Defensive war heute der Schlüssel zum Erfolg", so Möller.

Rode schwer verletzt

Verletzt ausgewechselt werden mussten Sebastian Rode und Steffen Haas. Rode zog sich einen Kreuzbandriss zu und wird ein halbes Jahr ausfallen- Haas klagte nach einem Zusammenstoß mit einem Bremer über Schwindelgefühle - Verdacht auf Gehirnerschütterung. "Wir haben den Sieg teuer erkauft", sagte Möller und lobte gleichzeitig, dass die Elf von Trainer Hans-Jürgen Boysen die Ausfälle "sehr gut" kompensiert habe.

Werder Bremen II - Kickers Offenbach 0:1 (0:1)

Bremen: Mielitz - Hessel, Maek, Andersen - Ronneburg, Feldhahn, Stallbaum - Albry (46. Thiele), Ayik, Menga – Oehrl

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Hysky, Kopilas, Teixeira (75. Fröhlich) - Haas (60. Pfingsten), C. Pospischil - Zinnow, Rode (50. Türker), Laux – Ulm

Tor: 0:1 Ulm (37.)

Zuschauer: 410
Schiedsrichter: Harms Osmers (Hannover)
Gelbe Karten: Menga, Stallbaum (2), Oehrl (3) – C. Pospischil, Türker



Vor 7.357 Zuschauern auf dem Bieberer Berg ließ der OFC nichts anbrennen und siegte verdient mit 3:0. Steffen Haas schoss die Kickers in der 28. Minute in Führung, Christian Pospischil erhöhte Sekunden vor dem Halbzeitpfiff auf 2:0 (45.+1). Marius Laux machte nach dem Wechsel dann alles klar (78.). Damit kletterten die Kickers in der Tabelle auf den fünften Rang.

Das nächste Spiel der Offenbacher findet übrigens nicht am kommenden Samstag statt. Die Partie bei der Reserve von Werder Bremen wurde auf Dienstag, 15. September verschoben. Anstoß ist um 19 Uhr.

Kickers Offenbach - Eintracht Braunschweig 3:0 (2:0)

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Hysky, Kopilas, Teixeira - Haas, Christian Pospischil - Zinnow (84. Pfingsten), Ulm (76.Rode), Laux - Türker (68. Albayrak)

Braunschweig: Petkovic - Fuchs, Schanda, Dogan, Theuerkauf - Washausen (61. Morabit) - Kruppke, Danneberg, Calamita, Boland (46. Onuegbu) - Banser

Tore: 1:0 Haas (28.), 2:0 Christian Pospischil (45.+1), 3:0 Laux (78.)

Zuschauer: 7.357

Schiedsrichter: Christian Bandurski (Essen)

Gelbe Karten: Kopilas (2) - Schanda, Dogan (2), Theuerkauf, Danneberg



Die Euphorie ist vorerst vorbei: Bei Wacker Burghausen musste Fußball-Drittligist Kickers Offenbach am Sonntag die zweite Niederlage in Folge hinnehmen.

Den entscheidenden Treffer beim 1:0-Sieg der Gastgeber aus Burghausen erzielte Christian Cappek bereits in der 30. Minute. Nach dem starken Start in die Saison mit acht Punkten aus vier Spielen kehrt bei den Kickers nun etwas Ernüchterung ein, wenn sie auf die Tabelle blicken: Die Offenbacher rutschen mit der zweiten Niederlage in Folge auf Rang neun ab.

Kickers-Trainer Hans-Jürgen Boysen hatte seine Mannschaft trotz der Heimpleite gegen Kiel unverändert aufs Feld in Burghausen geschickt. Sorgen macht dem OFC derzeit vor allem die Offensivabteilung, Mirnes Mesic war verletzt in Offenbach geblieben und Suat Türker klagte beim letzten Training über Wadenprobleme. Doch der Routinier biss die Zähne zusammen und spielte zumindest eine Halbzeit.
 
Chancen ja, Tore nein

Vor 3.150 Zuschauern begann der OFC in Burghausen gut und hatte durch Stefan Zinnow die erste große Chance des Spiels. Der Mittelfeld-Spieler traf aber in der 12. Minute nur die Latte. Nach 30. Minuten dann die kalte Dusche für den OFC und die 200 mitgereisten Fans: Burghausens Stürmer Christian Cappek bewies seine Torgefährlichkeit und traf nach einer Flanke zum 1:0. Es war bereits der fünfte Treffer im fünften Spiel für den 19-Jährigen. Sechs Minuten später zappelte der Ball dann auch auf der Gegenseite im Netz. Doch Schiedsrichter Petersen erkannte den Treffer wegen Abseits nicht an.

Nach der Halbzeitpause kam Ugur Albayrak für Türker und machte sich gleich nach fünf Minuten bemerkbar. In der 50.Minute konnte Wacker-Torwart Manuel Riemann den Schuss von Albayrak gerade noch über die Latte lenken, nur eine Minute später behielt der Schlussmann im direkten Duell mit Albayrak erneut die Oberhand. Die Hausherren blieben in der zweiten Halbzeit mit Kontern gefährlich, die letzte Tormöglichkeit hatte aber Offenbach durch Alexander Huber – doch auch der OFC-Verteidiger scheiterte.

Wacker Burghausen - Kickers Offenbach 1:0 (1:0)

Burghausen: Riemann - Burkhard, Kresin, Gorka, Kokocinski - Hertl, Niederquell (90. Wolf) - Traut, Holzer (76. Nebihil), Cappek (58. Brucia) - El Haj Ali

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Hysky, Kopilas, Schutzbach (65. Chaftar) - Haas, Pfingsten - Zinnow, Rode (80. Teixeira), Laux – Türker (46. Albayrak)

Tor: 1:0 Cappek (30.)

Zuschauer: 3.150

Schiedsrichter: Petersen (Filderstadt)

Gelbe Karten: Kokocinski / Schutzbach



Die Offenbacher Kickers haben in der Dritten Liga die erste Niederlage kassiert. Auf dem Bieberer Berg unterlag der OFC am Samstag Aufsteiger Holstein Kiel. 2:3 hieß es nach einer spannenden Begegnung vor rund 7.600 Zuschauern. Für die Entscheidung sorgte der Kieler Tim Jerat mit einem kuriosen Tor: Als Kickers-Torwart Robert Wulnikowski bei einem Freistoß noch die Mauer sortierte, platzierte Jerat den Ball an den verdutzten Offenbachern vorbei im langen Eck. "Es war ein diletantisches Gegentor", ärgerte sich Kickers-Spieler Stefan Zinnow nach dem Spiel. "Wir müssen verhindern, dass der Freistoß so schnell ausgeführt wird."


Kickers Offenbach - Holstein Kiel 2:3 (1:0)

Kickers Offenbach: Wulnikowski - Huber, Hysky, Kopilas, Schutzbach (63. Mesic) - Haas, Pfingsten-Reddig (46. Teixeira) - Zinnow, Rode (74. Chaftar), Laux - Türker

Holstein Kiel: Frech - Lamprecht (74. Brückner), Boy, Müller, Jürgensen - Vujcic, Jerat, Holt (80. Meyer), Schulz - Sembolo (74. Heider), Sykora


Tore: 1:0 Kopilas (43.), 1:1 Sykora (52.), 1:2 Holt (57.), 2:2 Zinnow (65.), 2:3 Jerat (83.)

Zuschauer: 7.587

Schiedsrichter: Valentin (Taufkirchen)

Gelbe Karten: Pfingsten-Reddig, Kopilas / Lamprecht, Heider, Brückner



Die Serie hat gehalten, doch dieses Mal war es knapp: Mit einer guten Torwartleistung haben die Offenbacher Kickers in der Dritten Liga bei Dortmund II ein Unentschieden erkämpft. Im vierten Saison-Spiel in Folge stand die Null bei Kickers Offenbach. Für das 0:0 bei Borussia Dortmund II waren vor allem die beiden starken OFC-Tormänner, Robert Wulnikowski, der zur Halbzeit verletzt ausschied und Daniel Endres, verantwortlich. Die Gastgeber hatten vor allem in der zweiten Halbzeit die besseren Chancen.

Kickers-Trainer Hans-Jürgen Boysen sprach nach der Partie bei "wahnsinnig heißem Wetter" von einem schweren Spiel für beide Mannschaften. "Ich bin zufrieden mit der Null, auch wenn wir natürlich gerne gewonnen hätten."

Mit dem Unentschieden rutschen die Offenbacher in der Tabelle der 3. Liga auf Rang vier ab, liegen aber nur zwei Punkte hinter Tabellenführer Eintracht Braunschweig. Die Dortmunder finden sich auf Rang 17 wieder. Die Kickers waren nach einem starken Saisonstart mit breiter Brust ins Ruhrgebiet gereist. Vor fast 1.500 Zuschauern, darunter mehr als 1.000 OFC-Fans, schenkte Coach Hans-Jürgen Boysen derselben Elf das Vertrauen wie beim 2:0-Sieg vergangene Woche gegen Osnabrück. Doch es waren die Gastgeber aus Dortmund, die einen besseren Start in die Partie im Stadion "Rote Erde" erwischten.

Schon nach wenigen Minuten waren es nicht nur die sommerlichen Temperaturen, die den OFC-Spielern die Schweißperlen auf die Stirn trieben, sondern auch die Aktionen des Aufsteigers. Angeführt vom starken Yasin Öztekin, den sich die Reserve-Mannschaft der Borussia vom Bundesliga-Team ausgeliehen hatte, brachten die Schwarz-Gelben den OFC mehrfach in Bedrängnis. In Minute 22. retteten Alexander Huber und Maik Schutzbach in höchster Not. Die Boysen-Elf brauchte fast 30 Minuten, um selbst zu guten Gelegenheiten zu kommen – dafür war die erste Möglichkeit gleich richtig gefährlich: Sebastian Rode legte für den freistehenden Stefan Zinnow auf, dessen Schuss wurde im letzten Moment abgeblockt. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch.

In Halbzeit zwei dann der erste Wechsel beim OFC – doch es war kein freiwilliger: Der starke Wulnikowski konnte wegen Rückenproblemen nicht mehr weiterspielen, für ihn kam Daniel Endres. Es sollte ein arbeitsreicher Nachmittag für den Ersatzmann werden. Zunächst parierte Endres gegen Öztekin, der verdeckt aus zehn Metern abzog. Nur wenig später taucht der eingewechselte Damien Le Tallec vor dem Tor der Hessen auf, doch Endres hält Ball und Punkt für die Kickers fest.

Noch einmal Hoffnung für die OFC-Fans brachte die 87. Minute, als Dortmunds Verteidiger Christian Eggert nach einer Notbremse das Spielfeld verlassen musste. Doch weder der anschließende Freistoß von Steffen Haas noch die numerische Überlegenheit brachten noch etwas ein.

Borussia Dortmund II – Kickers Offenbach 0:0

Dortmund: Höttecke - Koch, Hünemeier, Eggert, Vrzogic - Piossek, Tyrala, Hasanbegovic, Öztekin (87. Sobiech) – Kullmann (79. Hille), Ginczek (67. Le Tallec)

Kickers: Wulnikowski (46. Endres) - Huber, Hysky, Kopilas, Schutzbach - Haas, Pfingsten-Reddig (87.Teixeira) - Zinnow, Rode, Laux – Türker (79. Ulm)

Zuschauer: 1.497

Schiedsrichter: Schriever (Ottendorf)

Tore: Fehlanzeige

Gelbe Karten: - / Huber

Rote Karten: Eggert / -



Die Offenbacher Kickers befinden sich in der 3. Liga weiter auf Erfolgskurs. Durch einen Heimsieg über Osnabrück bleibt der OFC ungeschlagen. Vor 7.080 Zuschauern auf dem Bieberer Berg setzten sich die Kickers am Samstag hochverdient mit 2:0 durch. Die in allen Belangen überlegene Mannschaft von Trainer Hans-Jürgen Boysen machte schon in der ersten Halbzeit den zweiten Sieg im dritten Saisonspiel perfekt. Stefan Zinnow (4.) und Suat Türker (17.) brachten den "Dreier" in trockene Tücher. In der Tabelle verbesserte sich der OFC mit nunmehr sieben Punkten vom dritten auf den zweiten Platz.

Der OFC erwischte einen Auftakt nach Maß und ging schon früh durch Zinnow in Führung. Nachdem Türker zunächst an VfL-Keeper Tino Berbig gescheitert war, staubte Zinnow aus wenigen Metern zum 1:0 ab. Bis dahin hatten die OFC-Fans saisonübegreifend über 600 Minuten auf ein Heimtor ihrer Mannschaft warten müssen.

Die erste Chance der Partie hatte allerdings den Gästen gehört, als Michael Lejan aus 18 Metern das Gehäuse knapp verfehlte. Die Kickers übernahmen danach eindeutig das Kommando und hätten durch Alexander Huber nach elf Minuten beinahe nachgelegt. Sein Kopfball ging nur haarscharf vorbei.

Dafür gelang Türker, der anstelle des gesperrten Mirnes Mesic auflief, wenig später das 2:0: Nach einem Querpass von U19-Nationalspieler Sebastian Rode war der Stürmer aus zwölf Metern zur Stelle. In der 29. Minute konnte sich Türker erneut durchsetzen, scheiterte aber ebenso an Berbig wie noch einmal kurz vor dem Pausenpfiff.

Mit Wiederbeginn wurden die Osnabrücker etwas stärker und prüften erstmals OFC-Keeper Robert Wulnikowski, der bis dahin nahezu beschäftigungslos geblieben war. Nach knapp einer Stunde war dann Schluss für Türker, der mit viel Applaus von den Rängen verabschiedet wurde. Für ihn kam Ugur Albayrak, der sich mit einem 20-Meter-Schuss (63.) gleich gut einfügte.

Inzwischen waren die Kickers wieder klar dominierend und drängten auf den nächsten Treffer. Marius Laux (67.) hatte das 3:0 auf dem Fuß, sein Volleyschuss knallte aber an die Latte. Später scheiterte der eingewechselte David Ulm (86.) an Berbig, der am Ende die maßlos enttäuschenden Niedersachsen vor einer höheren Niederlage bewahrte.

Kickers Offenbach - VfL Osnabrück 2:0 (2:0)

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Hysky, Kopilas, Schutzbach (73. Teixeira) - Haas, Pfingsten - Zinnow, Rode, Laux - Türker (59. Albayrak)

Osnabrück: Berbig - Herrmann, Barletta, Krük, Nickenig - Schnetzler, Schmidt (23. Siegert), Heidrich (69. Hansen), Lejan (30. Keseroglu) - Lindemann - Reichenberger

Schiedsrichter: Florian Steuer (Menden)

Tore: 1:0 Zinnow (4.), 2:0 Türker (17.)

Zuschauer: 7.080

Gelbe Karten: Haas - Nickenig, Reichenberger, Heidrich, Hansen



Die Enttäuschung war allen ins Gesicht geschrieben. Ob Spieler, Trainer oder Funktionäre der Offenbacher Kickers: Ihnen allen hatte die am Ende klare 0:3-Niederlage gegen den Lieblingsfeind doch deutlich aufs Gemüt geschlagen. Da half es auch nicht, dass die Mannschaft nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Wolfgang Stark für ihre über zwei Drittel des Spiels sehr couragierte Darbietung von den Fans lautstark gefeiert wurde. Und auch nicht, dass selbst vom gegnerischen Coach ein Lob kam. "Offenbach hat uns einen guten Pokalfight geboten und uns alles abverlangt", sagte Eintracht Frankfurts Trainer Michael Skibbe.

Am Ende stand das Aus in der ersten Runde, weil es den Kickers bei allem Engagement und bei aller lange gezeigten Courage erstens "an der Passsicherheit fehlte, die die Eintracht hatte" (Trainer Hans-Jürgen Boysen), und der Kontrahent aus der Nachbarstadt dem Drittligisten zudem zweierlei deutlich voraus hatte: "Cleverness und den Killerinstinkt", wie OFC-Linksverteidiger Maik Schutzbach treffend anmerkte. Die Kickers waren dagegen nicht so effizient. "Gegen einen Bundesligisten kriegst du nicht viele Chancen. Wenn du die nicht nutzt, wird es schwer", sagte der Mittelfeldspieler mit Blick auf die Möglichkeiten von Mounir Chaftar, Mirnes Mesic und Neuzugang Marius Laux.

Diesen Unterschied hatte auch Robert Wulnikowski ausgemacht. "Die Eintracht war viel cleverer als wir", sagte der Torhüter. Wulnikowski, der bei einem Direktschuss von Ioannis Amanatidis nach 51 Minuten mit einer Glanzparade den Rückstand verhindert hatte, war zwar auch der Ansicht, dass "wir bis zum 1:0 der Eintracht mitgespielt haben". Aber er hatte auch deutliche Kritik anzubringen: "Nach dem ersten Tor haben wir uns abschießen lassen. Das darf nicht passieren."


Den Stab wollte indes niemand im Offenbacher Lager über das OFC-Team brechen. "Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen", betonte Boysen. "Sie hat sich im Rahmen unserer Möglichkeiten gut verkauft." Da sie aber auf einen Gegner getroffen sei, "der nicht aus der ersten Liga kommt, sondern auch auf diesem Niveau gespielt hat", habe es eben nicht gereicht, nachdem die Eintracht einmal in Führung gegangen war.

Bis zu diesem Treffer war die Strategie der Offenbacher allerdings gut aufgegangen. Boysen hatte im Vergleich zum 2:0-Punktspielsieg am vergangenen Mittwoch bei Rot-Weiß Erfurt nicht nur den in der Liga gesperrten Mirnes Mesic als laufstarke einzige Sturmspitze aufgeboten, sondern auch dem Eintracht-Brasilianer Caio in dem jungen Nils Teixeira einen Sonderbewacher zur Seite gestellt. Zudem stand der OFC kompakt und suchte sein Heil in schnellen Gegenattacken. Die Maßnahmen funktionierten zunächst, weil die Kickers läuferisch und im Zweikampf 70 Minuten auf Augenhöhe waren. "Bis zur 70. Minute war das Spiel absolut offen", fand Kapitän Hysky. Entsprechend wurmte die Offenbacher Spieler nach Spielende das deutliche Resultat mehr als die Niederlage an sich. "Viel zu hoch" nannte Zinnow denn auch den Ausgang der Partie.

Bei allem Frust waren man in Offenbach jedoch der Meinung, durchaus Positives aus der Partie ziehen zu können. "Den Kampfgeist", sagte der lange Kopilas. Alexander Huber verstieg sich angesichts der Vorstellung des OFC über 70 Minuten sogar zu einer Kampfansage an die Konkurrenz in der dritten Liga. "Wenn wir so kompakt stehen wie heute, gibt es kaum einen Gegner, der uns schlagen kann", sagte der blonde Rechtsverteidiger. Der Zweitligaabsteiger VfL Osnabrück, der als nächster Punktspielgegner am kommenden Samstag am Bieberer Berg zu Gast ist, soll das zu spüren bekommen.

Bis dahin wird der Kader der Kickers keinen Zuwachs erhalten haben. Coach Boysen hatte zuletzt zwar den Wunsch geäußert, den frei gewordenen Platz des zum bulgarischen Erstligisten Chernomorets Burgas gewechselten Stürmer Matthias Morys mit einem neuen Spieler zu besetzen. Aber ob das tatsächlich passiert, erscheint sehr fraglich. Erstens bleiben zusätzliche Einnahmen aus dem DFB-Pokal jetzt aus. Zweitens hält es Sportmanager Andreas Möller für diskussionswürdig, "ob überhaupt die Notwendigkeit für einen weiteren Offensivspieler besteht".

Eintracht-Böller gegen Beamte

Nur kurz herrscht ehrfürchtige Disziplin, selbst durch Tätowierung und Ganzkurzfrisur als Angehörige der Extremfraktion erkennbare OFC-Fans machen Platz, verneigen sich respektvoll wie wilde Buben, die ganz plötzlich zur artigen Ehrengarde werden: Der gebrechlich wirkende Kickers-Ehrenpräsident Waldemar Klein wird ins Stadion geleitet, vorbei an ihn begeistert grüßenden Kuttenträgern.

Die dürfen gleich darauf die Fäuste gen Bieberer Straße schütteln: Aus einer rosa Stretch-Limousine kreischen wie Halbweltler wirkende Herren provozierend „Eintracht Frankfurt!“.

Während Dauerkarteninhaber fünfzig Meter vom Engpass entfernt problemlos und nicht übermäßig intensiv leibesvisitiert den für sie vorgesehenen Zugang passieren, ist fürs gemeine Volk mindestens eine halbe Stunde Geduld angesagt. „Die Ordner haben uns von unten bis oben abgegriffen“, schildert ein Stehplatzkarteninhaber die Sorgfalt der Security-Leute und wundert sich später: „Da fragt man sich, wie die Frankfurter die Bengalos rein schmuggeln konnten.“

Nach den späten Eintracht-Toren glüht und raucht es auf der Stahlrohrtribüne. Immerhin werden aus dem Block der Eintracht-Ultras heraus nicht, wie 2007, Feuerwerkskörper in Richtung Kickers-Tribüne abgeschossen.

„Was gezündet wurde, war Rauchpulver, das ist sehr schwer zu entdecken“, verrät Polizeisprecher Josef Michael Rösch. Bei anderer Gelegenheit habe ein weiblicher Fan versucht, das Zeug in den Pferdeschwanz eingeflochten ins Stadion zu bringen.

Als weitaus problematischer hat sich gestern das Feuerwerk außerhalb des Stadions erwiesen. In einem großen Pulk nach Offenbach einfallende Eintracht-Fans lieferten der Polizei regelrechte Böllergefechte. Polizeisprecher Rösch, das Ganze im Blick, spricht von Scharmützeln. Unter dem Strich sei das Polizeikonzept, die beiden Fan-gruppen gar nicht erst aufeinander treffen zu lassen, vollends aufgegangen. Von Schlägereien ist nichts bekannt.

Dafür haben Eintracht-Fans beträchtlichen Sachschaden zurückgelassen. Auf dem Weg durch die Innenstadt wurden Autos zerkratzt, Antennen abgeknickt und Außenspiegel abgetreten. Für eine Bilanz ist es am Sonntagabend noch zu früh.

Wie viele Beamte Dienst schieben, verrät ihre Führung traditionell nicht. Es dürften aber wieder deutlich über tausend sein. Sie kommen aus ganz Hessen, ein Trupp als „Beweissicherungs- und Festnahme-Einheit“ auch aus Rheinland-Pfalz.

Schon früh sind die Polizisten an allen Ecken der Stadt zugange, um Fan gruppen zu kontrollieren. Das geht offenbar recht zivil zu. Kickers-Fanbeauftragte Antje Hagel lobt vor dem Spiel ein moderat-zurückhaltendes Auftreten der Ordnungsmacht.

Den gefährlichsten Job des Tages haben jene Polizisten, die Frankfurts Hardliner begleiten. Das sind etwa 1500 von offiziell 4000 Eintracht-Fans (es hatten aber weitaus mehr Karten, als es das Kontingent hergab), die sich an der Gerbermühle verabredet haben, um gen Offenbach zu rücken. Viele von ihnen heizen sich mit Alkohol an. Polizeisprecher Rösch berichtet am Nachmittag von einer angespannten Stimmung.

Besonders heftig kommt es im Dreieichpark nahe dem Polizeipräsidium zu Attacken auf die Uniformierten: Aus der Adlerfront heraus fliegen den Beamten Böller und andere pyrotechnische Geschosse um die Helme.

Das erklärt die vorläufige Verletztenbilanz der Polizei: Zwei Fans mit Blessuren stehen 24 Beamte gegenüber, die sich behandeln lassen müssen, ihren Dienst allerdings weiter verrichten konnten. Bei ihnen bestand der Verdacht, durch Böller Knalltraumata erlitten zu haben.

Wie die mit Zug und S-Bahn ankommenden Eintracht-Gruppen wird auch die militante Kerntruppe durch den Leonhard-Eißnert-Park geführt. Durchs Spalier der Behelmten geht es via Hintereingang auf die westliche Tribüne. Insgesamt verwirken etwa 150 Fans, vorwiegend Eintrachtler, ihre bezahlte Eintrittsberechtigung. Es gibt einige Festnahmen. Darunter sind auch zwei gesuchte Straftäter, die der Polizei in die Fänge geraten. Wie viele potenzielle Zuschauer, ob Frankfurter oder Offenbacher, sich selbst durch zu kräftiges Vorglühen mit berauschenden Substanzen vorzeitig außer Gefecht gesetzt haben, ist nicht festgehalten. Im Wäldchen gegenüber dem Stadion sind vor dem Spiel einige Rotweiße zu beobachten, denen man 90 Minuten Aufmerksamkeit nicht mehr zutraut.

Während des Spiels bleibt es den Umständen entsprechend friedlich. Das heißt, die Auseinandersetzung beschränkt sich auf übliche Verbalinjurien wie die gegenseitige Beschimpfung als Hurensöhne und die Verunglimpfung als Scheiß-Verein.

Auf den Sitz-Tribünen inmitten der Kickers-Übermacht jubelnde Eintracht-Fans werden zwar niedergebrüllt, kommen aber körperlich ungeschoren davon. Solche, die sich allzu erkennbar ausstaffiert in die Höhle des Löwen begeben haben, sind vorher am Eingang deutlich gewarnt worden. Die Zugangskontrollen teilen sich 800 Kräfte eines von den Kickers beauftragten Bruchköbeler Unternehmens und ihre 200 Kollegen von einer für die Eintracht tätigen Firma.

Das Triumphgeheule der Frankfurter nach dem Sieg mündet in keine der gefürchteten dritten Halbzeiten, bei denen Hardcore-Fans die sportliche Begegnung mit gewalttätigen Mitteln fortsetzen. Es gibt, wie Polizeisprecher Rösch berichtet, zwar ein paar Verfolgungen, aber nichts, was der Rede wert wäre. Am Ostbahnhof werden die auswärtigen Fans in die S-Bahn verfrachtet. Um spätestens 21 Uhr ist das Stadion Bieberer Berg laut Josef Michael Rösch „schön leer“.


Hier findet Ihr alle Infos rund um Kickers Offenbach


Kickers Offenbach hat den ersten Sieg der neuen Drittliga-Saison eingefahren. Der OFC setzte sich am Mittwoch bei RW Erfurt souverän durch und feierte eine gelungene Generalprobe für das Pokal-Derby gegen die Eintracht. Das Team von Trainer Hans-Jürgen Boysen siegte mit 2:0 (1:0). Maik Schutzbach hatte die Gäste in der ersten Halbzeit in Führung gebracht, Stefan Zinnow erhöhte kurz vor Schluss. Beide Treffer resultierten aus einer Kontersituation.

Frühe OFC-Führung

Der OFC-Trainer hatte den noch nicht fitten Suat Türker geschont und dafür Ugur Albayrak von Beginn an stürmen lassen. Beide Mannschaften begegneten sich vor 6.500 Zuschauern mit offenem Visier und erspielten sich gleich in der Anfangsphase gute Schussmöglichkeiten. Vor allem Erfurts Angreifer Massimo Cannizzaro sorgte immer wieder für Unruhe in der OFC-Abwehr, Schlussmann Robert Wulnikowski konnte sich warmspielen.

Auf OFC-Seite sorgten Albayrak und Zinnow für die Akzente. Letzerer war es auch, der in der 23. Minute seinen Teamkollegen Schutzbach mit einer Flanke punktgenau bediente, so dass der Abwehrspieler freistehend zum Führungstreffer einköpfte. Dem Treffer folgte ein gefährlicher Konter der Erfurter mit Tino Semmer, der Wulnikowski mit einem Heber beinahe überlistet hätte. Der Keeper kam aber noch mit den Fingern dran.   Bessere Chancenauswertung Die Gastgeber blieben offensiv, doch zum Torerfolg fehlte die letzte Spielgenauigkeit und Konsequenz. Erste Pfiffe machten sich breit im Steigerwaldstadion, als die Kickers in den letzten Minuten der ersten Halbzeit immer mehr das Spiel übernahmen.

Auch in der zweiten Halbzeit kam das Boysen-Team besser ins Spiel, obwohl sich Erfurt um Chancen bemühte. Doch auch die beiden Ex-Offenbacher Dennis Malura und Sebastian Becker fanden keine Mittel gegen ihre ehemalige Teamkameraden. Der OFC stand sicher in der Abwehr und bescherte Wulnikowski eine ruhigere zweite Spielhälfte. Die einzige Großchance zum Ausgleich vergab Tino Semmer in der 66. Minute, als der Stürmer nach einer Flanke aus kurzer Distanz am OFC-Kasten vorbeiköpfte.

Auf der Gegenseite machte es Zinnow besser: In der 81. Minute schloss er einen Konter zum entscheidenden 2:0 für den OFC ab.   RW Erfurt - Kickers Offenbach 0:2 (0:1)

Tore: 0:1 Schutzbach (23.), 0:2 Zinnow (81.)

Erfurt: Orlishausen - Malura, Peßolat, Pinske, Ströhl - Becker, Cinaz, Rocken- bach, Humbert (73. Hauswald) - Semmer (70. Kammlott), Cannizzaro (77. Montabell)

Offenbach: Wulnikowski - Teixeira, Hysky, Kopilas, Schutzbach (69. Huber) - Zinnow (84. Rode), Haas, Laux, Chaftar - Albayrak, Pfingsten-Reddig (46. C.Pospischil)

Schiedsrichterin: Steinhaus (Hannover)

Zuschauer: 6.577

Spielplan 3. Liga

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat heute die ersten beiden Spieltage der neuen Saison terminiert. Das Saisonauftaktspiel gegen Erzgebirge Aue findet am Samstag, 25.Juli, auf dem Bieberer Berg statt. Anstoß ist um 14:00 Uhr. Am darauffolgenden Mittwoch, 29.Juli, ist der OFC dann zu Gast im Steigerwaldstadion bei Rot Weiß Erfurt. Die Begegnung wird um 18:30 Uhr angepfiffen.

Samstag, 25.07.2009 14:00 Uhr     Kickers Offenbach - Erzgebirge Aue
Samstag, 29.07.2009 14:00 Uhr     Rot-weiß erfurt    - Kickers Offenbach

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat heute die Terminierungen für die Spieltage 3 bis 9 in der kommenden Saison veröffentlicht. Während die Heimspiele gegen Zweitligaabsteiger VfL Osnabrück und Aufsteiger Holstein Kiel jeweils an einem Samstagnachmittag stattfinden, wird das Traditionsduell gegen Eintracht Braunschweig mittwochs unter Flutlicht ausgetragen. Anstoß ist um 19 Uhr auf dem Bieberer Berg. Die Auswärtspartie beim SSV Jahn Regensburg findet an einem Freitagabend statt.

Die Spieltermine im Überblick:

Samstag, 08.08.2009 14:00 Uhr     Kickers Offenbach         - VfL Osnabrück
Samstag, 15.08.2009 14:00 Uhr     Borussia Dortmund II    - Kickers Offenbach
Samstag, 22.08.2009 14:00 Uhr     Kickers Offenbach         - Holstein Kiel
Sonntag,  30.08.2009 14:00 Uhr    Wacker Burghausen       - Kickers Offenbach
Mittwoch,  02.09.2009 19:00 Uhr     Kickers Offenbach         - Eintr. Braunschweig
Samstag, 05.09.2009 14:00 Uhr     Werder Bremen II         - Kickers Offenbach
Freitag,    11.09.2009 19:00 Uhr     Jahn Regensburg         - Kickers Offenbach

Saisonnews

OFC holt „Turm“ Kopilas Offenbach - (joko) Die Offenbacher Kickers haben mit Marko Kopilas ihren fünften Neuzugang verpflichtet. Der 25-jährige Innenverteidiger hat einen Zweijahresvertrag bis 2011 unterzeichnet.

Kopilas hat in der Jugend für die Stuttgarter Kickers und VfB Stuttgart gespielt, seit 2004 spielte er für den SV Wehen Wiesbaden. In der 2. Liga war der gebürtige Kroate nicht nur Stammspieler (59 Spiele, 2 Tore), sondern zählte laut Fachmagazin „kicker“ zu den besten Innenverteidigern der Liga. Nach dem Abstieg hatte er mehrere Angebote aus der 2. und 3. Liga.

Bei den Kickers war Kopilas bereits vor der Vertragsverlängerung von Martin Hysky ein Thema, für Sportmanager Andreas Möller sogar ein „Wunschkandidat“. Weil Marc Heitmeier seit Wochen ausfällt und bis zum Saisonstart sicher nicht in Bestform sein wird, mussten die Kickers reagieren. „Wir brauchten eine schnelle und gute Lösung. Die haben wir mit Kopilas gefunden. Ich bin überzeugt, dass er unserer Defensive die nötige Stabilität verleihen wird“, sagte Trainer Hans-Jürgen Boysen, der sich insbesondere im Kopfballspiel eine erhebliche Verbesserung durch den 1,95 Meter großen Innenverteidiger erhofft. „So ein Turm tut uns nicht nur hinten ganz gut.“

Kopilas wird heute um 9.30 Uhr erstmals mittrainieren. Boysen wird dann entscheiden, ob er heute Abend (19.00 Uhr) im Testspiel gegen FK Teplice zum Einsatz kommt. Gespielt wird in Westerburg, wo sich der tschechische Pokalsieger im Trainingslager befindet. Im Blickpunkt wird Testspieler Andreas „Bobo“ Mayer stehen. Der Offensivspieler will sich für einen Vertrag empfehlen. Fraglich allerdings, ob das Budget der Kickers noch eine sechste Verstärkung hergibt.

Fehlen wird Suat Türker. Der 33-jährige Stürmer hat sich beim 21:0-Sieg im Testspiel in Seligenstadt, als er vier Tore erzielte, den kleinen Zeh am rechten Fuß gebrochen und muss noch etwa fünf Tage pausieren.

Testspiele

 Datum   Begegnung  
20.06.2009 15:00 Uhr TSV Vonhausen 0 : 6 Kickers Offenbach
27.06.2009 17:30 Uhr TSV Heusenstamm 0 : 14 Kickers Offenbach
28.06.2008 17:00 Uhr Kickers Offenbach 2 : 3 FSV Frankfurt (In Bermuthshain) 01.07.2009 19:00 Uhr SV 09 Somborn 1 : 1 Kickers Offenbach
04.07.2009 14:00 Uhr Seligenstadt 0 : 21 Kickers Offenbach  
08.07.2009 19:00 Uhr Kickers Offenbach- FK Teplice 0 : 3
11.07.2009 16:00 Uhr FV Oppenau 0 : 6 Kickers Offenbach  
13.07.2009 18:00 Uhr Karlsruher SC : Kickers Offenbach 4:1
14.07.2009 18:30 Uhr Vikoria Urberach : Kickers Offenbach  
17.07.2009 18:00 Uhr Kickers Offenbach : 1. FC Kaiserskautern (Bieberer Berg)



Die Offenbacher Kickers sind ihrer Favoritenrolle im Endspiel des Hessenpokals gerecht worden. Der Drittligist setzte sich am Mittwoch gegen den klassentieferen SV Darmstadt 98 durch und zog damit in den DFB-Pokal ein.   Der OFC behielt hochverdient mit 1:0 die Oberhand und sorgte damit für einen versöhnlichen Saison-Abschluss nach schacher Rückrunde. Schließlich bedeutet der Hessenpokal-Sieg bares Geld, durch die Qualifikation für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals können die Kickers mit rund 130.000 Euro rechnen. Das wichtige Tor erzielte Alexander Huber (45.).




Die Offenbacher Kickers haben ihren Abwärtstrend in der 3. Fußball-Liga nicht stoppen können. Nach einer desolaten Leistung musste sich der OFC am Samstag dem SV Sandhausen klar geschlagen geben. Mit 0:3 zogen die Kickers im Stadion am Bieberer Berg den Kürzeren. Für die Mannschaft von Trainer Hans-Jürgen Boysen, die sich schon vorzeitig aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet hatte, war es die dritte Niederlage in Folge. Nicolai Müller mit einem Doppelpack (8./65.) und Emre Öztürk (62.) besiegelten die höchste Saison-Heimpleite der Kickers. "Das war eine indiskutable Leistung. Wir haben in der Höhe verdient verloren", sagte Boysen nach dem Schlusspfiff.

Kickers Offenbach - SV Sandhausen 0:3 (0:1)

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Hysky (46. Morys), Heitmeier, Brighache - Zinnow, Haas (61. C.Pospischil), Becker, Fröhlich - Mesic, Türker

Sandhausen: Gurski - Bindnagel, Kirsch, Eberlein, Throm - Pinto (76. Waldecker), Fießer, Leandro, Müller - Öztürk (79. Boskovic), Ristic (67. Kolb)

Schiedsrichter: Blos (Altbach)

Zuschauer: 5.315

Tore: 0:1 Müller (8.), 0:2 Öztürk (62.), 0:3 Müller (65.)

Gelbe Karten: Fröhlich / -



Fußball-Drittligist Kickers Offenbach hatam Samstag das Gastspiel in Unterhaching verloren. Der OFC ging nach durchwachsener Leistung letztendlich als verdienter Verlierer vom Platz. Mit einem knappen 1:0 setzten sich die Bayern gegen meist harmlose Gäste aus Offenbach durch. Nur der Schlussmann der Kickers, Robert Wulnikowski, zeigte eine herausragende Leistung und verhinderte eine höhere Niederlage der Kickers. Während der OFC auf dem siebten Tabllenplatz bleibt, klettert Haching auf den dritten Rang hoch, einen Punkt hinter den zweitplatzierten Paderbornern.

Unterhaching - Kickers Offenbach 1:0 (0:0)

Tor: 1:0 Villar (88.)

Unterhaching: Kampa - Schulz, Susak, Bucher, Schaschko - Tyce, Konrad (64.Nagy), Zillner - Villar - A. Fink (74. Steegmann), Rathgeber (52. Schweinsteiger)

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Hysky, Heitmeier, Christian Pospischil (64. Rode) - Haas - Zinnow, Becker, Chaftar (46. Schutzbach) - Mesic, Morys (76. Albayrak)

Gelbe Karten: - / Zillner, Zinnow

Schiedsrichter: Knut Kircher (Rottenburg)

Zuschauer: 3.200



Der Traum vom Aufstieg in die 2. Bundesliga ist für die Offenbacher Kickers wohl endgültig vorbei. Auch die Rekordkulisse von über 13.000 Zuschauern konnte die Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf nicht verhindern. Nach einer guten ersten Halbzeit konnten die Offenbacher Kickers Fortuna Düsseldorf nichts mehr entgegensetzen und verloren mit 0:2. Die Tore für die Gäste erzielten Sebastian Heidinger (49.) und Ranisav Jovanovic (54.). "Wir können weder mit dem Ergebnis noch mit der Leistung zufrieden sein, haben aber einfach gegen eine bessere Mannschaft verloren", so das Urteil von OFC-Coach Hans-Jürgen Boysen nach dem Spiel.

In der Tabelle liegen die Kickers nach der Niederlage nun bereits acht Punkte hinter dem dritten Platz, der zur Teilnahme am Relegationsspiel um den Aufstieg in die 2. Liga berechtigt. Fortuna Düsseldorf konnte eben diesen dritten Platz mit dem Sieg bei den Hessen weiter festigen. Nach dem knappen Sieg gegen die Stuttgarter Kickers hatte Offenbachs Trainer Hans-Jürgen Boysen deutliche Worte gefunden, entsprechend motiviert kam seine Mannschaft im Spiel gegen den Tabellendritten aus Düsseldorf auf den Platz. Ihnen bot sich eine tolle Kulisse, bei erstklassigem Fußball-Wetter waren 13.009 Fans, darunter auch zahlreiche aus Düsseldorf, ins Stadion am Bieberer Berg gekommen.

Während es im Stadion ruhig blieb, kam es vor der Partie zu einer Auseinandersetzung zwischen etwa 80 "Fans" der beiden Vereine. Bei einem Bahnhof in der Nähe des Stadions hatten sich die Anhänger offenbar für eine Schlägerei verabredet, Anwohner alarmierten die Polizei, die Gröberes verhinderte und 45 Beteiligte festnahm. Verletzte gab es nach Angaben der Beamten nicht.

Kickers Offenbach – Fortuna Düsseldorf 0:2 (0:0)

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Hysky, Schutzbach (57. Morys), Heitmeier – Haas, Brighache (57. Türker) - Zinnow, Becker (74. Fröhlich), Chaftar - Mesic

Düsseldorf: Melka – Halet, Cakir, Langeneke, Caillas – Sieger (11. Costa) – Schwertfeger (84. Cebe), Lambertz, Heidinger – Jovanovic (70. Lawaree), Kastrati

Tore: 0:1 Heidinger (49.), 0:2 Jovanovic (54.)

Schiedsrichter: Steinberg (Korntal)
Zuschauer: 13.009

Gelbe Karte: Fröhlich, Haas, Huber/ Sieger, Lambertz



Schlecht gespielt, trotzdem gewonnen: Fußball-Drittligist Kickers Offenbach hat am Dienstagabend beim Tabellenschlusslicht in Stuttgart mit viel Mühe die drei Punkte geholt. Die Offenbacher Kickers gewannen mit 1:0. Den Siegtreffer erzielte ausgerechnet der Ex-Stuttgarter Mirnes Mesic in der 84. Minute. Der OFC ist damit wieder dran an dem Relegationsplatz für die Zweite Liga.

Vor rund 4.000 Zuschauern zeigten sich beide Mannschaften auf der Stuttgarter Waldau von Beginn an gewillt, das Spiel offensiv zu gestalten. Doch abgesehen von einem Schuss von Steffen Haas, den Stuttgarts Schlussmann Manuel Salz klärte, ging von den favorisierten Gästen in den ersten zwanzig Minuten keine Torgefahr aus.

Die heimischen Kickers wiederum verbuchten in der 19. Minute eine dicke Chance, als Josip Landeka den Ball völlig unbedrängt über den Kasten von OFC-Keeper Robert Wulnikowski zimmerte.

Gemäß der Vorgabe von Trainer Hans-Jürgen Boysen, ein Sieg sei Pflicht, übernahmen die Gäste immer mehr das Spiel. Mit Matthias Morys, Sebastian Becker und Stefan Zinnow hatte der OFC mehrere gute Aktionen, die aber letztlich alle nicht zum Tor führten. Großen Anteil an dem 0:0 zur Pause hatte Stuttgarts Torwart Salz, der mehrmals in höchster Not rettete.




Stuttgarter Kickers - Kickers Offenbach 0:1 (0:0)


Stuttgart: Salz - Steinle (31.Ortlieb), Mann, Traub, Gentner - Rosen, Gambo, Landeka, Parmak - Schürg (68. Galm), Orlando

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Hysky, Schutzbach, Heitmeier - C.Pospischil (56. Türker), Haas - Zinnow, Becker (50. Fröhlich), Morys (69. Chaftar) - Mesic

Tor: 0:1 Mesic (84.)

Schiedsrichter: Achmüller (Freyung)

Zuschauer: 4.030 



Samstag, 18.04.2009 14:00 Uhr SpVgg Unterhaching - Kickers Offenbach
Samstag, 25.04.2009 14:00 Uhr Kickers Offenbach - SV Sandhausen
Samstag, 02.05.2009 14:00 Uhr SSV Jahn Regensburg - Kickers Offenbach
Samstag, 09.05.2009 14:00 Uhr Kickers Offenbach - FC Erzgebirge Aue
Mittwoch 13.05.2009 18:30 Uhr Rot-Weiß Erfurt - Kickers Offenbach
Samstag, 16.05.2009 14:00 Uhr Kickers Offenbach - Kickers Emden
Samstag, 23.05.2009 14:00 Uhr FC Bayern München II - Kickers Offenbach



Nichts ist es geworden mit dem erhofften Sprung auf den vierten Tabellenplatz. Nach zuletzt drei Siegen ging Fußball-Drittligist Kickers Offenbach gegen die Reserve von Werder Bremen am Samstag als Verlierer vom Platz. 1:3 verlor das Team von Trainer Hans-Jürgen Boysen beim Tabellenvorletzten und steht nun auf dem sechsten Tabellenplatz. Torjäger Tufan Tosunoglu fehlte den Kickers sichtlich. Mit der gezeigten Mannschaftsleistung kann Boysen aber dennoch nicht zufrieden sein.

"Das Team hat heute eine schlechte Leistung abgeliefert, das ist schon ärgerlich", so der Trainer. "Wir haben letztendlich verdient verloren, waren in der ersten Halbzeit überhaupt nicht auf dem Platz", kommentierte Stefan Zinnow. Auch Torschütze Matthias Morys sah das ähnlich: "Wir haben uns blöd auskontern lassen, das musste nicht sein."

SV Werder Bremen II - Kickers Offenbach 3:1 (1:0)

Bremen:Pellatz - Holsing, Schmidt, Stallbaum, Andersen - Ikeng, Feldhahn, Kruse - Menga, Harnik, Oehrl (81. Granskov).

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Hysky, Heitmeier, Chaftar - Christian Pospischil (49. Morys), Haas - Zinnow, Becker, Fröhlich - Türker (72. Albayrak).

Tore: 1:0 Oehrl (23.), 1:1 Morys (53.), 2:1 Feldhahn, 3:1 Andersen (79.)

Schiedsrichter: Karl-Markus Schumacher (Oberhausen)

Zuschauer: 600



Fußball-Drittligist Kickers Offenbach hat am Samstag gegen Aalen einen weiteren Heimsieg eingefahren. Die spannende Frage bleibt: Kann der OFC jetzt noch einmal ins Aufstiegsrennen eingreifen?

Fest steht: Dank des 2:1-Erfolgs sind die Offenbacher jetzt nicht nur fünf Spiele ungeschlagen, sie schnuppern sogar wieder am Relegationsplatz der Dritten Fußball-Liga. Auf den aktuellen Tabellendritten Düsseldorf (0:2 in Erfurt) hat die Mannschaft von Trainer Hans-Jürgen Boysen als Fünfter nur vier Zähler Rückstand. Auch der zweite Konkurrent, die Kickers aus Emden, patzten am Samstag (0:1 gegen die Stuttgarter Kickers) - ein Spieltag ganz im Sinne des OFC.

Bei sonnigem Frühlingswetter konnten die 7.566 Zuschauer auf dem Bieberer Berg die beiden Treffer von Stefan Zinnow (41. und 62. Minute) bejubeln. Der Mittelfeldspieler war der größte Aktivposten bei den Kickers und führte den Zweitliga-Absteiger zum insgesamt verdienten Sieg. Zinnows zweiter Treffer, ein gefühlvoller Heber von der Strafraumgrenze ins lange Eck, dürfte in die engere Auswahl zum "Tor des Monats" kommen. Vitus Nagorny konnte für Aalen zwei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit nur noch verkürzen.

Kickers Offenbach - VfR Aalen 2:1 (1:0)

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Hysky, Heitmeier, Chaftar - Christian Pospischil, Haas - Zinnow, Becker (85. Brighache), Tosunoglu (69. Morys) - Türker (77. Albayrak)

Aalen: Linse - Schöckel, Sichone, Alder, Stegmayer - Haller (66. Müller), Hofmann, Bohl (60. Ruman), Lechleiter - Sailer (66. Andersen), Nagorny

Schiedsrichter: Stefan Trautmann (Bodenwerder)

Tore: 1:0 Zinnow (41.), 2:0 Zinnow (62.), 2:1 Nagorny (88.)

Zuschauer: 7.566

Gelbe Karte: - Hofmann (4)



Die Reise nach Jena hat sich für Kickers Offenbach gelohnt: Der Drittligist gewann und bleibt auf Tuchfühlung zu den Aufstiegsplätzen. Doch der Sieg war glücklich. Mit dem 2:0 feierte das Team von Hans-Jürgen Boysen seinen zweiten Auswärtserfolg in dieser Saison und ist nun schon seit vier Spielen ungeschlagen. Suat Türker (45.) und Stefan Zinnow (79.) sorgten für die entscheidenden Treffer. Mit den drei Punkten im Duell der Zweitliga-Absteiger haben die Kickers ihre Chancen auf den Aufstieg gewahrt. Als Sechster sind sie sieben Punkte von Relegationsplatz drei entfernt.

Nach einem Sieg der Kickers hatte es allerdings lange Zeit nicht ausgesehen. Gastgeber Jena dominierte über weite Phasen das Spiel und kam immer wieder gefährlich vors Offenbacher Tor. Doch Kickers-Keeper Robert Wulnikowski war auf der Hut und hielt sein Tor sauber. Seine größte Heldentat vollbrachte er in der 54. Minute, als er einen Elfmeter von Jenas Sebastian Hähnge abwehrte.

Carl Zeiss Jena - Kickers Offenbach 0:2 (0:1)

Carl Zeiss Jena: Jena: Nulle - Reuther, Petersen, Müller, Ralf Schmidt - Kikuchi - Eckhardt, Hansen (67. Riemer), Ziegner (63. Amirante), Fuchs - Hähnge (76. Wuttke)

Kickers Offenbach: Wulnikowski - Huber, Hysky, Heitmeier, Brighache - Christian Pospischil (87. Damm), Haas - Zinnow, Fröhlich (56. Morys), Tosunoglu - Türker (71. Becker)

Tore: 0:1 Türker (45.), 0:2 Zinnow (79.)

Gelbe Karten: Ziegner (5/2) - Fröhlich (5), Huber (3), Morys (4)

Schiedsrichter: Robert Kampka (Plüderhausen)
Zuschauer: 4.621



Revanche geglückt: Die Offenbacher Kickers haben gegen Eintracht Braunschweig die hohe Hinspielniederlage wettgemacht. Der Fußball-Drittligist aus Hessen war am Samstag die klar bessere Mannschaft auf dem Platz. 2:0 durch Tore von Pospischil und Tosunoglu siegte die Mannschaft von Trainer Hans-Jürgen Boysen und ließ damit das 0:4 im Hinspiel vergessen. Noch wichtiger: Die Kickers schafften den ersten Sieg im neuen Jahr und verbesserten sich auf den sechsten Tabellenrang. "Wir sind sehr glücklich über die drei Punkte, nachdem wir zuletzt mindestens vier liegen haben lassen. In den nächsten Partien müssen wir versuchen, wieder so kompakt und diszipliniert zu spielen", sagte Suat Türker nach der Partie.

 Kickers Offenbach- Eintracht Braunschweig 2:0 (1:0)

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Hysky, 13 Heitmeier, Chaftar - Haas, Pospischil - Zinnow, 9 Morys (65. Fröhlich), Tosunoglu - Türker (83. Albayrak)

Braunschweig: Fejzic - Brinkmann, Schanda, Fuchs, Dogan - Pfitzner, Danneberg (70. Lenze), Kruppke, Boland (46. Rodrigues)- Onuegbu, Schied (54. Morabit)

Tore:1:0 Pospischil (28.), 2:0 Tosunoglu (69.)

Schiedsrichter: Tino Wenkel (Mühlhausen)

Zuschauer: 7.200



Die Offenbacher Kickers starten perfekt in das Jahr 2009. Die 12 Mannen von Trainer Hans-Jürgen Boysen gewinnen das Hallenturnier in der Ballsporthalle mit einem fulminanten 5:1 Sieg im Finale. Nach einem 2.Platz in der Vorrunde schlugen die Offenbacher den Bundesligisten aus Wolfsburg mit 5:4 im Halbfinale und fegten danach im Finale den Zweitligist Mainz 05 aus der Halle.

In ihrem ersten Spiel des Tages starteten die Kickers mit 3:1 Sieg gegen den Zweitligisten aus Wehen-Wiesbaden.
Tosunoglu und Kokocinski legten eine 2:0 Führung vor, Amstätter verkürzte auf 2:1.
Den 3:1 Endstand besorgte der Wiesbadener Torwart mit einem Eigentor nach einem Schuss von Morys.
Im zweiten Gruppenspiel trafen die Kickers auf den Erzrivalen aus Frankfurt. Das Spiel endete 0:0 Unentschieden, doch hatten die Offenbacher die besseren Torchancen.
So traf Morys in der zweiten Minute nur die Latte und von dort aus prallte der Ball verdächtig hinter die Torlinie, doch der Pfiff des Schiedsrichters blieb aus.
Der gleiche Spieler hatte in der 9.Minute noch eine gute Chance als er fast Profit aus einem Missverständnis der Frankfurter Abwehr schlagen konnte.
In der zweiten Hälfte traf Kokocinski nur den Pfosten nach gelungener Kombination über Tosunoglu und Haas.
Der letzte Höhepunkt dieser Partie waren die 2 Minuten Strafen für den Frankfurter Toski und den Offenbacher Haas.

Mit 4 Punkten und einem Torverhältnis von 3:1 qualifizierten sich die Offenbacher für das Halbfinale gegen den Bundesligisten aus Wolfsburg.

Das Halbfinale hatte es in sich. Nach früher Führung der Wolfsburger durch Hasebe, Simunek und Zaccardo kamen die Offenbacher durch eine starke moralische Leistung noch vor der Halbzeit zum 3:3 Zwischenstand.
Für diesen Paukenschlag sorgten Matthias Morys mit einem schnellen Doppelpack und Tufan Tosunoglu.
Nach der Pause erhöhte Haas nach einer super Kombination über Rode und Tosunoglu zum 3:4.
In der 16. Minute konnte Hasebe noch einmal zum 4:4 für die Wolfsburger ausgleichen, doch wiederum Steffen Haas markierte nach einem Torwartfehler den 5:4 Endstand.

Im Finale trafen die Offenbacher Kickers auf den Gast aus Mainz, der unter anderem mit dem alten Bekannten Niko Bungert antrat.
Die Kickers konnten früh mit 1:0 in Führung gehen, nachdem Sebastian Rode kurz vor dem Tor auf Tosunoglu passte, der den Ball nur noch ins Tor schieben musste.
In der 7. Minute traf Soto für Mainz zum 1:1 Unentschieden.
In der zweiten Hälfte drehten die Kickers förmlich auf und schossen noch vier weitere Tore. Die 2:1 Führung markierte Steffen Haas, das 3:1 schoss Tosunoglu mit seinem vierten Turniertor, Sebastian Rode traf zum 4:1 und den Schlusspunkt setzte Christian Pospischil zum 5:1 Endstand.

Erwähnenswert ist noch, dass Tufan Tosunoglu zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde und Haas sowie Tosunoglu zu den 3 besten Torschützen des Turniers ernannt wurden.

Aufstellung: Endres (TW), Wiener (TW), Pospischil, Rode, Tosunoglu, Kokocinski, Brighache, Fröhlich, Morys, Schutzbach, Haas, K.-P. Boysen



Drittligist Kickers Offenbach ist auch im letzten Hinrundenspieltag auf dem Bieberer Berg ungeschlagen geblieben. Auch die Reserve von Rekordmeister Bayern München konnte am Freitagabend daran nichts ändern. 2:0 besiegte der OFC die Gäste aus München. Im Duell zwischen den punktgleichen Tabellennachbarn nutzten die Kickers vor gut 6.000 Zuschauern ihre Chancen konsequenter aus als der Gegner. Durch den siebten Saisonsieg verbesserte sich der OFC in der Tabelle mit nunmehr 29 Punkten vorerst vom siebten auf den fünften Platz.

Der nach einer Gelb-Sperre wieder spielberechtigte Mirnes Mesic brachte die Kickers in der 14. Minute in Führung. Tufan Tosunoglu erhöhte kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit auf 2:0 (56.). Die Mannschaft von Hans-Jürgen Boysen spielte ab der 30. Minute in Überzahl, nachdem Bayerns Holger Badstuber nach einer Tätlichkeit die Rote Karte gesehen hatte.

Kickers Offenbach - Bayern München II 2:0 (1:0)

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Hysky,Heitmeier, Schutzbach - Pospischil, Steffen Haas - Zinnow, Fröhlich, Tosunoglu - Mesic.

München: Kraft - Heinze, Niedermeier, Saba, Schütz - Badstuber - Müller, Duhnke, Ekici - Sikorski, Yilmaz.

Tore: 1:0 Mesic (14.), 2:0Tosunoglu (56.)
Rote Karte: Badstuber (30.)
Schiedsrichter: Thorsten Joerend (Lübbecke)
Zuschauer: 6.475



Am 04.12. um 17 Uhr tagt die Offenbacher Stadtverordnetenversammlung das nächste Mal und der Offenbacher Supporters Club ruft euch alle dazu auf, diesem Ausschuss beizuwohnen.

In etwa 100 Zuschauerplätze sind vorhanden und diese sollten am 04.12. mit rot-weiß bekleideten Kickers-Fans besetzt sein.

Wir müssen endlich Farbe bekennen und den Abgeordneten zeigen, wer ihre Wähler sind.

Ohne dieses rot-weiße Bekenntnis wird man dort nie verstehen, dass die Stadt sich nicht nur mit den positiven Begleiterscheinungen der

Offenbacher Kickers schmückt, sondern auch für sein positives Aushängeschild da sein muss, damit der OFC endlich wieder konkurrenzfähig wird.

Nehmt diesen Termin wahr, egal welchem Fan-Club oder Fanorganisation ihr angehört, egal ob jung oder alt -lasst uns alle zusammen Farbe bekennen für unseren OFC. Wenn wir gemeinsam für diese Sache eintreten, werden wir einen großen Schritt in Richtung Modernisierung des Bieberer Bergs machen.

Alle zusammen für unsern Verein
Der Offenbacher Supporters Club






Die Offenbacher Kickers haben die Überraschung in der zweiten Runde des DFB-Pokals nicht geschafft. Der Drittligist verlor am Mittwoch gegen Erstligist Karlsuher SC.Der OFC verlor 0:2 gegen den Bundesligisten. Iashvili und Porcello sorgten mit ihren Treffern in der 45. unb 58. Minute für die Entscheidung zugunsten der Gäste.

Zwei Mal hatten sich die zwei Traditionsclubs im DFB-Pokal bislang gegenübergestanden, beide Male verließ der OFC als Sieger der Platz. Beim dritten Mal setzte sich nun der Favorit durch. Karlsruhe spielte insgesamt abgebrühter und nutzte die wenigen Torchancen konsequent. Die Kickers bauten auf Konterchancen, ließen die wenigen guten Gelegenheiten allerdings sträflich ungenutzt verstreichen. Mit dem Ausscheiden entgehen den Hessen nun auch Mehreinnahmen von 450.000 Euro.

Ein Zweiklassen-Unterschied war in der ersten Halbzeit nicht festzustellen. Die Kickers setzten die Vorgaben von Trainer Hans-Jürgen Boysen gut um, standen kompakt in der Abwehr und lauerten auf Konter. Karlsruhe wiederum suchte wie erwartet das Heil in der Offensive. So konnten die Gäste in den ersten zehn Minuten auch zwei gute Torchancen durch Freis und da Silva verbuchen. Die Kickers zeigten das erste Mal in der 12. Minute durch Tufan Tosungoglu ein Lebenszeichen, der allerdings freistehend den Ball KSC-Keeper Markus Miller direkt in die Arme schoss.

Kickers Offenbach - Karlsruher SC 2:0 (1:0)

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Hysky, Banouas, Goldschmitt (71. Malura) - Haas (71. Fröhlich), Kokoscinski - Baier (59. Zinnow), Tosunoglu, Morys - Mesic

Karlsruhe: Miller - Staffeldt, Franz (46. Stoll), Sebastian, Eichner - Mutzel, Porcello - Freis, da Silva (76. Timm), Iashvili - Kennedy (89. Buck)

Tore:1:0 Iashvili (45.), 2:0 Porcello (58.)
Zuschauer: 8.189
Schiedsrichter: Seemann (Essen)



Die Offenbacher Kickers haben in der dritten Liga in die Erfolgsspur zurückgefunden. Nach vier Spielen ohne Sieg behielten die Kickers am Samstag gegen Carl-Zeiss Jena die Oberhand. Die Hessen setzten sich in einem packenden Spiel gegen den Zweitliga-Mitabsteiger aus Thüringen mit 2:1 durch. Die Tore für die Kickers erzielten Michael Kokocinski (54.) und Christian Fröhlich (79.). Jena war durch Niels Hansen (34.) in Führung gegangen. "Ich bin erst einmal sehr glücklich über den Sieg, der zur rechten Zeit kam. Wir haben allerdings das Spiel auf Grund vieler ausgelassener Chancen unnötig spannend gemacht", sagte Trainer Hans-Jürgen Boysen und fügte hinzu: "Wir haben phasenweise sehr gut gespielt. Der Sieg gibt uns Sicherheit für die anstehende Aufgabe im DFB-Pokal gegen Karlsruhe."

Vor 6.500 Zuschauern auf dem Bieberer Berg begannen die Kickers stürmisch und versuchten den Gegner sofort unter Druck zu setzen. Die erste Viertelstunde gehörte eindeutig den Hausherren, bei denen Matthias Morys für Benjamin Beier aufgeboten wurde. Ansonsten nahm Boysen, der für die 0:4-Pleite in Braunschweig Wiedergutmachung gefordert hatte, keine weiteren Veränderungen in seiner Startelf vor. Der OFC war tatsächlich bemüht, die letztwöchige Scharte auszuwetzen, konnte sich aber zunächst keine nennenswerte Chancen herausspielen.

Kickers Offenbach - Carl Zeiss Jena 2:1 (0:1)

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Banouas, Hysky, Damm (46. Baier) - Kokocinski, Haas - Zinnow (69. Fröhlich), Tosunoglu, Morys - Mesic (77. Albayrak)

Jena: Nulle - Riemer, Wuttke, Müller, Sträßer - Ziegner (90. Dwars), Kolitsch (67. Schmidt), Schembri, Hansen - Hähnge, Petersen (77. Amirante)

Schiedsrichter: Peter Sippel (München)

Tore: 0:1 Hansen (33.), 1:1 Kokocinski (53.), 2:1 Fröhlich (78.)

Zuschauer: 6.500

Gelb-Rote Karte: - / Nulle (90.)

Gelbe Karten: Haas - Sträßer

Bes. Vorkommnis: Nulle hält Foulelfmeter von Baier (49.)



Die Offenbacher Kickers müssen sich in der Dritten Liga nach unten orientieren. Bei Eintracht Braunschweig kassierte der Absteiger am Samstag eine deutliche Niederlage. Kickers-Trainer Hans-Jürgen Boysen hatte mit einer Änderung in der Anfangsformation überrascht: Für Stürmer Mirnes Mesic spielte Neuzugang Matthias Morys als einzige Spitze. Doch der Personalwechsel zahlte sich nicht aus: Mit 0:4 musste der OFC die höchste Saisonniederlage hinnehmen. Nach nur einem Sieg aus sechs Begegnungen steckt Offenbach im Tabellenkeller.

Eintracht Braunschweig - Kickers Offenbach 4:0 (2:0)

Braunschweig: Fejzic - Fuchs, Schanda, Henn, Reichel (52. Washausen) - Danneberg, Brinkmann (46. Lenze), Pfitzner, Rodrigues - Schied, Banser (73. Eilers)

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Banouas, Hysky, Damm (65. Malura) - Haas, Kokocinski (28. Mesic) - Zinnow, Baier, Fröhlich (46. Tosunoglu) - Morys.

Schiedsrichter: Robert Hartmann (Augsburg)

Tore: 1:0 Rodrigues (3., Foulelfmeter), 2:0 Danneberg (18.), 3:0 Schied (53.), 4:0 Schied (90.)

Zuschauer: 13.200

Gelbe Karten: Danneberg - Mesic (2)



Die Wiedergutmachung für die erste Saisonniederlage ist den Offenbacher Kickers nur teilweise gelungen. Der OFC musste sich am fünften Spieltag der dritten Liga mit einem Remis begnügen. Trotz zweimaliger Führung kamen die Offenbacher am Samstag im Heimspiel gegen Dynamo Dresden nicht über ein 2:2 hinaus und verpassten damit ihren zweiten Saisonsieg. Haas (33.) und Tosunoglu (77.) hatten die daheim weiter ungeschlagenen Kickers jeweils in Führung gebracht. Dobry (58./89.) mit einem Doppelpack rettete den Gästen noch ein schmeichelhaftes Unentschieden.

OFC-Trainer Hans-Jürgen Boysen veränderte seine Mannschaft im Vergleich zur Niederlage in Wuppertal (1:2) nur auf einer Position. Für den ehemaligen Dresdner Christian Fröhlich spielte der letztwöchige Torschütze Tufan Tosunoglu von Beginn an. Dagegen musste die jüngste Neuverpflichtung Matthias Morys, der vom Ligakonkurrenten VfB Stuttgart II verpflichtet wurde, zunächst auf der Bank Platz nehmen.

Kickers Offenbach - Dynamo Dresden 2:2 (1:0)

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Banouas, Hysky, Damm - Haas, Kokocinski - Zinnow (79. Malura), Baier (62. Pospischil), Tosunoglu - Mesic (65. Morys)

Dresden: Keller - Cozza, Hübener, Grembowietz, Pelzer (66. Jungnickel) - Müller (90. Petrovic), Wagefeld, Nikol, Pfeffer - Savran, Bröker (39. Dobry)

Schiedsrichter: Metzen (Erftstadt-Liblar)

Tore: 1:0 Haas (33.), 1:1 Dobry (58.), 2:1 Tosunoglu (78.), 2:2 Dobry (89.)

Zuschauer: 9.612

Gelbe Karten: Mesic, Morys - Savran, Keller), Jungnickel, Müller




Erste Saison-Niederlage für Offenbach: Als Favorit waren die Kickers in das Drittligaspiel beim Wuppertaler SV gegangen. Am Ende konnte nur der Gegner jubeln. Mit einem 1:2 mussten die Kickers am vierten Spieltag die erste Niederlage der Saison hinnehmen. Die Tore für die Wuppertaler erzielten Reichwein (35.) und Rietpietsch (63.), Tosunoglu traf in der 78. Minute zum Anschlusstreffer.

"Wenigstens für die Zuschauer war das ein unterhaltsames Spiel, es ging rauf und runter", sagte OFC-Trainer Hans-Jürgen Boysen. Zufrieden war der Coach allerdings nicht mit der Leistung seiner Spieler: "Bei den beiden Gegentoren haben wir nicht gut ausgesehen." Dennoch zeigte sich der Trainer nachsichtig: "Ein solches Spiel muss man dem jungen Team zugestehen, wir sind in einem noch frühen Entwicklungsstadium", so Boysen.

Wuppertaler SV - Kickers Offenbach 2:1 (1:0)

Wuppertaler SV : Maly - Weikl, Stuckmann, Barg, Lejan - Schäfer, Neppe, Schulp (81. Markolf) - Rietpietsch (78. Celikovic)- Tobias Damm, Reichwein.

Kickers Offenbach : Wulnikowski - A. Huber, Banouas, Hysky, Daniel Damm (68. Becker) - St. Haas, Kokocinski - Zinnow, Baier (46. Malura), Fröhlich (46. Tosunoglu) - Mesic.

Tore: 1:0 Reichwein (35.), 2:0 Rietpietsch (63.), 2:1 Tosunoglu (78.)

Schiedsrichter:Tino Wenkel
Zuschauer: 3.879



Die Offenbacher Kickers bleiben in der dritten Liga ungeschlagen. Im Heimspiel gegen Union Berlin kam der OFC gegen zehn Gäste aber nicht über ein 1:1 hinaus. Das Spiel nahm erst in der zweiten Halbzeit vor offziell 9.401 Zuschauern an Fahrt auf. Nach der überraschenden Gästeführung durch Macchambes Younga-Mouhani in Unterzahl (65. Minute), kam der OFC durch Mirnes Mesic zum Ausgleich (81.). Die Mannschaft von Trainer Hans-Jürgen Boysen belegt nach fünf Punkten aus drei Spielen nun den vierten Tabellenplatz. "Auf diesem Platz fühlen wir uns wohl", sagte Boysen, "das haben wir so nicht erwartet."

Kickers Offenbach - 1. FC Union Berlin 1:1 (0:0)

Offenbach: Wulnikowski - A. Huber, Banouas, Hysky, Damm - St. Haas, Kokocinski - Zinnow, Baier (58. Tosunoglu), Fröhlich (58. Becker) - Mesic

Berlin: Glinker - Göhlert, Dogan, Ruprecht, Bönig (90. Hollwitz) - Bemben, Younga-Mouhani (80. Menz), Gebhardt, Kohlmann (46. Stuff) - Biran, Benyamina

Schiedsrichter: Markus Pflaum (Hallstadt)

Tore: 0:1 Younga-Mouhani (68.), 1:1 Mesic (81.)

Gelbe Karten: Tosunoglu, Becker - Kohlmann (2), Bönig, Younga-Mouhani, Ruprecht

Rote Karte: Benyamina (65./Tätlichkeit)

Zuschauer: 9.401



OFC zieht in die die Zweite Pokalrunde ein

Der neue OFC lässt sich auch von klassenhöheren Gegnern nicht aufhalten: Nach dem guten Start in die dritte Liga waren die Offenbacher Kickers am Freitagabend im Pokal auch gegen Greuther Fürth erfolgreich. Mit 1:0 setzte sich der OFC im eigenen Stadion gegen den früheren Ligarivalen aus dem Fränkischen durch. Ein Zittersieg, der aber wegen der mit großer Leidenschaft geführten Leistung der Gastgeber vollauf in Ordnung geht. Benjamin Baier, einer der wenigen nach dem Abstieg im Kader verbliebenen Offenbacher, erzielte nach 12 Minuten den Treffer des Tages.

Kickers Offenbach - SpVgg Greuther Fürth 1:0 (1:0)

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Banouas, Hysky, Damm - Haas, Kokocinski - Zinnow (87. Malura), Baier (75. Becker), Fröhlich - Mesic (80. Tosunoglu)

Fürth: Kirschstein - Felgenhauer, Biliskov, Meichelbeck, Langen - Burkhardt - Schröck (77. Haas), Ilicevic, Takyi (59. Brückner) - Nehrig, Cidimar (59. Reisinger)

Tore: 1:0 Baier (12.)

Schiedsrichter: Walz (Pfedelbach)
Gelbe Karten: Baier, Tosunoglu - Ilicevic, Cidimar, Haas
Zuschauer: 7.760



Zweites Spiel, erster Sieg: Die Offenbacher Kickers haben bei ihrer Heimspiel-Premiere gegen Burghausen den ersten Dreier eingefahren. Haas und Baier erzielten schon in der ersten Halbzeit die Treffer zum 2:0-Sieg. Die Mannschaft von Hans-Jürgen Boysen dominierte vor offiziell 7.703 Zuschauern die Partie, verpasste im zweiten Durchgang aber einen höheren Sieg. Mit vier Punkten aus zwei Spielen kann der Zweitliga-Absteiger mit dem Start in die neue dritte Liga durchaus zufrieden sein.

Nach einer zerfahrenen Anfangsphase beider Mannschaften nutzen die Kickers den ersten durchdachten Angriff zur Führung. In der 14. Minute köpfte Mittelfeldakteur Steffen Haas aus zehn Metern nach einer Flanke von Benjamin Baier zum 1:0 ein. Es war Haas' zweiter Treffer im zweiten Spiel für den OFC, nachdem er schon in Stuttgart den 1:1-Endstand erzielt hatte. Nach der Kickers-Führung nahm das Spiel an Fahrt auf. Burghausen zeigte sich unbeeindruckt und kam erstmals gefährlich vor das Offenbacher Tor. Den direkt geschossenen Freistoß von Sebastian Wolf parierte OFC-Schlussmann Robert Wulnikowski jedoch ohne Probleme.

Offenbach spielte in der Folgezeit weiter nach vorne und wurde in der 21. Minute mit Tor Nummer zwei belohnt. Der äußerst agile Mittelfeldmann Baier verwandelte ein Zuspiel von Mirnes Mesic per Direktabnahme aus fünf Metern zum 2:0. Der OFC dominierte nun die Partie. Baiers Distanzschuss (31.) und eine Kopfball von Daniel Damm verpassten das Ziel nur knapp. Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatten die Burghausener, die mit einem Auftaktsieg (2:0 gegen die Stuttgarter Kickers) im Rücken angereist waren, ihre besten Chancen. Florian Galuschka scheiterte zunächst aus aussichtsreicher Position an Torwart Wulnikowski, ein weiterer Schuss des Gästestürmers verfehlte das Tor des OFC nur knapp.

In der 68. Minute hatten die Kickers die große Chance, den ersten Sieg im ersten Heimspiel sicherzustellen. Doch der eingewechselte Tufan Tosunoglu konnte den Ball aus kurzer Distanz nicht verwandeln. Zehn Minuten später hatte der 20-Jährige die zweite große Möglichkeit zum 3:0. Diesmal scheiterte er freistehend am Burghausener Torhüter Jens Kern. Kurz vor dem Abpfiff sah der Gästestürmer Galuschka die Gelb-Rote Karte.


Kickers Offenbach - Wacker Burghausen 2:0 (2:0)

Offenbach: Wulnikowski - Huber, Banouas, Hysky, Damm - Kokocinski - Zinnow, Baier (61. Malura), Haas (78. Becker), Fröhlich (58. Tosunoglu) - Mesic

Burghausen: Kern - Matiasovits, Wolf, Hertl (7. Lastovka), Mayer - Bonimeier, Schmidt - Mitterhuber (66. Solga), Calamita - Belleri (46. Galuschka), Kurz

Schiedsrichter: Marc Seemann (Essen)

Tore: 1:0 Haas (14.), 2:0 Baier (23.)

Zuschauer: 7.703

Gelb-Rote Karte: - / Galuschka (86.)

Gelbe Karten: Haas - Bonimeier, Solga



Kickers Offenbach ist mit einem Punktgewinn in die erste Saison der dritten Liga gestartet. Die neuformierte Mannschaft von Trainer Boysen erspielte sich am Samstag beim VfB Stuttgart II ein 1:1. Mittelfeldspieler Steffen Haas bewahrte die Hessen mit seinem Tor zum 1:1 vor einem Fehlstart in die neue Liga. Der 20-Jährige traf nach einer Vorlage von Stefan Zinnow in der 63. Minute per Kopf. Zuvor hatte Sebastian Hofmann den Führungstreffer für die Reserve des VfB Stuttgart erzielt.

Die Partie fand vor immerhin rund 1.900 Zuschauern im Gottlieb-Daimler-Stadion der ersten VfB-Mannschaft statt, da der Deutsche Fußball-Bund die Sicherheitsbestimmungen im Stadion der Reserve nicht erfüllt sah.

VfB Stuttgart II - Kickers Offenbach 1:1 (1:0)

VfB Stuttgart II: Hammel - Feisthammel, Kovacevic, Pisot, Enderle - Schieber (85. Rahn), Ikeng, Funk, Klauß (64. Klotz) - Hofmann, Schipplock (75. Kolinger)

Kickers Offenbach: Wulnikowski - Huber, Banouas, Hysky, Damm - Haas, Kokocinski - Zinnow (77. Malura), Becker (46. Baier), Tosunoglu (67. Fröhlich) - Mesic

Tore: 1:0 Hofmann (38.), 1:1 Haas (63.)

Schiedsrichter: Peter Sippel (München)
Gelbe Karten: Schieber / -
Zuschauer: 1.900



Spielzusammenfassungen im Kickers TV – Service exklusiv für Dauerkarteninhaber!l

ImageAlle Inhaber einer Dauerkarte für die neue Saison 2008/2009 werden mit einem weiteren Vorteil für ihre Treue zum OFC belohnt. In einem exklusiven Mitgliederbereich gibt es ab sofort die Zusammenfassungen der Saisonspiele der Offenbacher Kickers in der neuen 3.Liga. "Mit dem erweiterten Serviceangebot wollen wir unseren treuen Fans die Möglichkeit bieten, auf kaum ein Spiel mehr verzichten zu müssen, auch wenn man mal nicht die Zeit hat, ins Stadion zu gehen. Voraussetzung ist natürlich, dass das Fernsehen auch überträgt," so Thorsten Siegmund, der Leiter Medien & Kommunikation beim OFC. Der Service wird umso wichtiger, weil in der neuen 3.Liga die Spiele nicht mehr live im TV zu sehen sein werden. Alle Dauerkartenbesitzer müssen trotzdem nicht länger in die Röhre schauen. Das Angebot ist kostenlos. Unter www.ofc.de kann man sich anmelden, nach der Freischaltung besteht die Möglichkeit, sich die Spielzusammenfassungen beliebig oft anzuschauen. Gibt es Spielbilder einer Begegnung, gehen diese immer montags nach einem Spieltag online. Den treuen Kickers-Fans entgeht somit kaum noch etwas, und sie sind jederzeit bestens über ihren Verein informiert.

Knappe Niederlage im letzten Test - 1:2 gegen Nottingham

Fanandrang auf dem Bieberer Berg. Das letzte Testspiel vor der neuen Saison gegen den englischen Traditionsklub Nottingham Forest musste am Abend mit zehnminütiger Verspätung angepfiffen werden, zu groß war der Andrang vor den Stadiontoren. 3.023 Zuschauer wollten den ersten Heimauftritt der Kickers miterleben. Die guten Vorbereitungsspiele mit insgesamt 9 Siegen in 9 Spielen hatten neugierig gemacht auf die neue Mannschaft. Doch der Siegeszug fand am Abend ein Ende - mit 1:2 unterlagen die Kickers trotz guter Leistung.

In der Anfangsphase des Spiels hatten die Kickers die besseren Möglichkeiten. Doch zunächst scheiterte Steffen Haas aus der Drehung, zwei Minuten später parierte Torhüter Paul Smith einen gefährlichen Distanzschuss von Michael Kokocinski. Als die Offenbacher Abwehr dann nur ein Moment lang unaufmerksam war, nutzte Garath McCleary die Gunst der Stunde und hämmerte den Ball freistehend aus elf Metern ins rechte obere Toreck. Nur drei Minuten später hatte Sebastian Becker die Chance zum schnellen Ausgleich, doch sein Schuss streifte knapp über die Latte des Gästetors hinweg. So blieb es zur Halbzeit beim knappen 0:1. Nach der Pause brachte Trainer Hans-Jürgen Boysen frische Kräfte ins Spiel, doch zunächst kam wieder Nottingham und bewies erneut Effizienz. In der 58.Minute schnappte sich Aaron Davies den Ball an der linken Außenlinie, zog an der Strafraumgrenze entlang nach innen und ließ mit einem flachen Rechtsschuss ins linke Toreck Torwart Robert Wulnikowski keine Chance. Doch der OFC kämpfte weiter und wurde kurz vor Schluss mit dem Anschlusstreffer belohnt. Eine Flanke des eingewechselten Tufan Tosunoglu verpasste Watzka zunächst. Doch Dennis Malura stand am langen Eck genau richtig und köpfte den Ball zum 1:2 ins Tor.

Morgen in einer Woche wird es ernst. Dann treten die Offenbacher Kickers zum ersten Punktspiel beim VFB Stuttgart II an. Der OFC testete gegen Nottingham außerdem einen weiteren Spieler. Offensivspieler Christian Fröhlich stand zuletzt beim FC Carl Zeiss Jena unter Vertrag.

OFC: Wulnikowksi - Huber (46.Malura), Banouas, Hysky, Schutzbach (64. Damm) - Kokocinski (82.Brighache), Haas - Zinnow (64.Watzka), Becker (46.Baier), Fröhlich - Mesic (64.Tosunoglu)


Flutlichtspiel auf dem Bieberer Berg! Pokalspiel gegen Greuther Fürth

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat heute die Spiele der ersten DFB-Pokalhauptrunde terminiert. Die Offenbacher Kickers werden die Heimpartie gegen Zweitligist SpVgg. Greuther Fürth am Freitagabend, 8.August, unter Flutlicht austragen. Anstoß ist um 20:30 Uhr auf dem Bieberer Berg.


Der Deutsche Fußball Bund (DFB) hat heute den Spielplan für die neue 3.Liga veröffentlicht. Die Offenbacher Kickers starten mit einem Auswärtsspiel am Samstag, 26.Juli, beim VFB Stuttgart II in die neue Saison. Anpfiff ist um 14 Uhr. Eine Woche später, am Samstag, 02.August, ebenfalls um 14 Uhr, empfängt die Mannschaft von Hans-Jürgen Boysen Wacker Burghausen zum ersten Heimspiel auf dem Bieberer Berg.

Der Hinrunden-Spielplan im Überblick:

26.07.2008 VFB Stuttgart II : Kickers Offenbach
02.08.2008 Kickers Offenbach : Wacker Burghausen
16.08.2008 Kickers Offenbach : FC Union Berlin
23.08.2008 Wuppertaler SV : Kickers Offenbach
30.08.2008 Kickers Offenbach : Dynamo Dresden
13.09.2008 Eintracht Braunschweig : Kickers Offenbach

20./21.09.2008 Kickers Offenbach : FC Carl Zeiss Jena
27./28.09.2008 VfR Aalen : Kickers Offenbach
04./05.10.2008 Kickers Offenbach : SV Werder Bremen II
18./19.10.2008 SC Paderborn : Kickers Offenbach
25./26.10.2008 Kickers Offenbach : Stuttgarter Kickers
29./30.10.2008 Fortuna Düsseldorf : Kickers Offenbach
01./02.11.2008 Kickers Offenbach : SpVgg. Unterhaching
08./09.11.2008 SV Sandhausen : Kickers Offenbach
15./16.11.2008 Kickers Offenbach : SSV Jahn Regensburg
22./23.11.2008 FC Erzgebirge Aue : Kickers Offenbach
29./30.11.2008 Kickers Offenbach : Rot-Weiß Erfurt
06./07.12.2008 Kickers Emden : Kickers Offenbach
13./14.12.2008 Kickers Offenbach : FC Bayern München II

Die neue Mannschaft der Offenbacher Kickers 2008/2009!

Kaum zurückgekehrt aus dem Trainingslager in Kleinaspach war für die neue Mannschaft der Offenbacher Kickers heute morgen offizieller Fototermin. Eingekleidet in den Trikots und Hosen des neuen Partners "uhlsport" präsentierte sich der 21 Mann starke Kader mit seinem Trainer- und Betreuerstab heute morgen den Fotografen. Neben vier verbliebenen Spielern aus der letzten Saison standen insgesamt 17 Neuzugänge im Fokus der Kameralinsen und Objektive. Darunter auch der erst gestern verpflichtete Mirnes Mesic vom SC Freiburg.

Hintere Reihe von links: Diplom-Physiotherapeut Dieter Schäfer, Mannschaftsarzt Thomas Frühauf, Nassim Banouas, Dennis Malura, Daniel Damm, Marc Heitmeier, Daniel Goldschmitt, Steffen Haas, Betreuer Eugen Wich, Betreuer Eric Wege.

Mittlere Reihe von links: Reha- und Konditionstrainer Bastian Kliem, Tufan Tosunoglu, Sebastian Becker, Stefan Zinnow, Ugur Albayrak, Mirnes Mesic, Michael Kokocinski, Martin Hysky, Co-Trainer René Keffel, Trainer Hans-Jürgen Boysen.

Vordere Reihe von links: Sebastian Rode, Benjamin Baier, Maximilian Watzka, Robert Wulnikowski, Daniel Endres, Fouad Brighache, Alexander Huber, Maik Schutzbach.








Und der Erlebnisbericht unserer OFC Scheichs:

Absolutes Auswärtshighlight

16. Spieltag der 2. Bundesliga 2007/2008. Auf dem Spielplan steht als Gegner des OFC die Millionentruppe von 1899 Hoppenheim. Das schreit doch förmlich nach einer Aktion.
Was würde sich da besser anbieten als dass sich Mav, Wiesbadener, [SO]Jens und Olli, Ferg, Sebstian und ich eine Stretchlimousine mieten, Mav und der Wiesbadener verkleidet als Scheich und der Rest von uns als Security in Anzügen mit Knopf im Ohr.
Unsere Limo startete also gegen 12:00 Uhr in Offenbach und nahm Kurs auf die SAP-Stadt. Schon auf den ersten paar Metern ernteten wir ungläubige Blicke und laute Anfeuerungen.
Die Generalprobe dann an der ersten Raststätte. Ein Stammposter hier und seine Familie, nennen wir sie mal Familie Eagle Loather, die ebenfalls mit dem Auto anreisten, wollten sich mit uns dort treffen. Als wir auf den Parkplatz fuhren, murmelte Eagle Loather seiner Frau irgendetwas zu. Als dann die hintere Tür aufging und ich ausstieg, fing er an grinsend den Kopf zu schütteln und als ich dem Scheich Maverick die andere Tuer öffnete und er ausstieg war es endgültig aus...
Später erfuhren wir, dass er vorher noch zu seiner Frau sagte: "Wär das nicht genial, wenn da jetzt Kickersnasen aussteigen würden?"
Wir hatten jedenfalls einen recht professionellen Auftritt hingelegt und dabei alle einen ernsten Gesichtsaudruck bewahrt. Das machte Hoffnung für die tatsächliche Premiere...
Unterbrochen von einigen weiteren, durch das Bier erzwungenen, Zwischenstopps sollte es nach Hoffenheim gehen. Dort verfransten wir uns noch ein wenig in der Metropole, so dass wir ca. 15 Minuten nach Anpfiff das "Stadion" erreichen sollten. Wir wurden ohne Umschweife von den Ordnern zum VIP-Parkplatz direkt an der Haupttribüne geleitet. Das war vermutlich der absolut überzeugenden Vorstellung unseres Fahrers zu verdanken. Grosser Sport, Manni, vielen Dank nochmal! Was jetzt folgte war ein weiteres Highlight der Fahrt. Wir stiegen aus und die Ordner des VIP-Bereiches wippten schon nervös hin und her. Sie wurden von uns jedoch komplett ignoriert und wir begaben uns direkt auf den (nun recht kurzen) Weg zum Gästestehblock. Dort standen weitere Ordner, die total verunsichert waren. "Moment, wir müssen erstmal mit unserem Chef sprechen"...kurzes Grübeln dann: "Spricht jemand von Ihnen Deutsch?" Absolute Selbstkontrolle half uns dabei, nicht in schallendes Gelächter auszubrechen und da ich der Blondeste unter uns war, sagte ich nur kurz: "Ja, ich!" "Wo ist das Problem?" Er murmelte irgendwas davon, dass wir als Security sicher Waffen dabei hätten und ich teilte ihm mit, dass wir keine Waffen benötigen würden, um unsere Auftraggeber und uns zu schützen und sie das auch gerne ueberprüfen könnten. "Ja das werden sie auf alle Fälle"...taten sie dann aber doch nicht, der Mut hatte sie wohl verlassen. So kamen wir durch in den Block ohne große Kontrollen. Dort angekommen, wurden wir von Etlichen, die uns erkannten, gröhlend begrüsst. Der Block stimmte sofort an "Scheiss Millionäre...". Gelächter...
Das Spiel hatte dann nicht so viel Erfreuliches zu bieten. Doppelschlag von Hoffenheim und zur Pause stand es 2:0 für die Hopptruppe.
Ohne grosse Hoffnungen ging es in Halbzeit Zwei, doch Mitte dieser erzielte Toppmöller nach traumhafter Flanke von Judt den Anschlusstreffer. Vielleicht geht ja doch noch was.
Sah dann aber eigentlich nicht so aus. Die individuelle Stärke der teuren Stars zeigte sich immer wieder unter anderem mit einem Schuss an den Innenpfosten. Irgendwie war aber der Fußballgott auf unserer Seite und so ergab es sich, dass in der Nachspielzeit, unmittelbar nach dem die Haupttribüne "Absteiger, Absteiger" angestimmt hatte, Offenbach den Ball eroberte und Suat Türker mit einem total abgeklärten Heber den Hoffenheimer Torhüter Haas überwandt. 2:2! Der Block war am Toben!
Nach Spielende machten wir noch einmal Show und brachten unsere "Schützlinge" heile zur Limo, die in unmittelbarer Nähe zum Ausgang des Gästeblocks geparkt war. Hier erfuhren wir von Manni, dass er bis zur 85. Minute das Spiels im VIP-Bereich angeschaut hatte, bevor irgendjemand in Hoffenheim merkte, dass weder er noch seine Limo dort etwas zu suchen hatten. Respekt!
Die Heimfahrt gestaltete sich noch extrem unterhaltsam, besonders diverse Stopps an Tankstellen.
Ein amüsiertes "Duuuuuuubai und der OFC" wurde angestimmt und es ging zur heimischen Stammkneipe der Scheichs, um noch einmal überraschte und lachende Gesichter zu sehen.
Fazit: In Hoffenheim, in Hoffenheim, da kann man nur besoffen sein...



Ab der 76. Minute begann in den legendären 50er bis 70er Jahren stets die Kickers-Viertelstunde.
Der berühmt berüchtigte "Kickers-Rooaaar" war vom Stadion bis in die Offenbacher Innenstadt zu hören.
Auf den Rängen und auf dem Platz ging jetzt noch mal mit vereinten Kräften alles und auch übermächtige Gegner verspielten oftmals noch den sicheren Sieg. Jeder wusste es, was ab der 76. Minuten in Offenbach passiert.
Etliche legendäre Spiele wurden früher am Bieberer Berg in den letzten 15 Minuten noch gedreht.
Und auch in den 90iger Jahren noch, wurden die Gegner in der Hölle von Offenbach begrüßt.
Seit einigen Jahren hat die einstige Festung Bieberer Berg, vor der alle Gegner und deren Fans, zitterten, Ihren Schrecken leider verloren. Die Heimbilanz der letzten Jahre und die Zitate vieler Gegner vor den Spielen zeigen, die Gegner fahren heute nach Offenbach um zu gewinnen. Die einstige Angst vor Auswärtsspielen und den letzten 15 Minuten in Offenbach scheint der Vergangenheit anzugehören.
Doch damit soll jetzt Schluss sein. Lasst uns die Kickers-Viertelstunde wieder aufleben. Nicht nur heute, sondern ab jetzt immer. Lasst uns die Spiele am Berg wieder zum Erlebnis der besonderen Art für uns, die Mannschaft und den Gegner werden.
Ein Spiel dauert in Offenbach eben 90 Minuten und manchmal mehr.
In den nächsten Heimspielen wird von der Henninger-Tribüne aus mit einer großen Glocke die Kickers-Viertelstunde eingeläutet. Ab dann heißt es für jeden im Stadion noch mal 15 Minuten die letzten Reserven mobil zu machen, egal bei welchem Spielstand. Peitscht die Mannschaft nach vorne, feuert sie an, pfeift den Gegner bei Ballbesitz gnadenlos nieder und feiert jeden Ballkontakt der eigenen Mannschaft frenetisch, bis der Ball im Tor des Gegner landet.

Auch die Mannschaft wird über diesen Aufruf informiert.


Euer Offenbach Supporters Club

















Mehr Fotos klick das Bild














Rainer und Marc waren während Ihres Urlaubs an der Costa Blanca zu Besuch in Murcia, der ehemaligen Spielstätte von Marcus Kreuz. Real Murcia ist dieses Jahr in die Primera Division aufgestiegen und wartet nun auf Heimspiele gegen Barca und Real Madrid. Seit November 2006 spielt Real Murcia im "Nueva Condomina", dem neuen Stadion außerhalb Murcias auf einem Berg mit einem riesigen Einkaufspark, Kinos und einer Essmeile. Eine sehr interessante und auch imposante neue Art, ein Fussballstadion mal anders zu räsentieren. Dazu ein toller Fan Shop.

Das Stadion wurde am 14. November mit dem Spiel der 2. Division Real Murcia C.F. gegen Real Valladolid C.F. eröffnet. Leider blieb es uns untersagt, das Stadion zu besichtigen. Hier jedoch ein paar Fotos und Eindrücke, natürlich in der richtigen Kleidung: 

Bilder vom Stadion: Klick das Wappen


















 









Kickers-Fanclubs: Von 0 auf 105 in 37 Jahren
Über 3000 Fans unter dem Dach des OFC organisiert!

Damit hatte auch Waldemar Klein, der Ehrenvorsitzende der Offenbacher
Kickers, nicht gerechnet, als er 1970 in Eppertshausen den ersten
Fan-Club in Deutschland überhaupt gründete: Heute sind es über 100, die
die Rot-Weißen unterstützen – und es werden immer mehr.
OFC-Fanbeauftragter Lars Kissner berichtete dem heute 87-jährigen
Kickerskämpfer während eines gemeinsamen Besuchs des Kickers-Fan-Museums
in Offenbach, dass kurz vor Saisonende ein Rekordergebnis gemeldet
werden kann. Über 3000 OFC-Fans sind in aktuell 105 Fan-Clubs unter dem
Dach des OFC organisiert. Allein im vergangenen halben Jahr sind an die
20 neue Fan-Clubs dazugekommen. „Und was uns natürlich besonders freut,
ist", so Kissner, "dass gerade auch in den jüngeren Jahrgängen wieder
ein sehr großer Zulauf festzustellen ist.“ Mussten die Kickers, so der
Fanbeauftragte, in den letzten Regionalligajahren beinahe eine
Überalterung der OFC-Fans befürchten, so gibt es nun schon seit über
zwei Jahren einen ganz erfreulichen Trend in Richtung Jugend.

Lars Kissner, den Waldemar Klein vor kurzem während einer Fanversammlung
mit der silbernen Vereinsnadel auszeichnete, berichtete weiter: "Waren
es zunächst noch die 18 bis 25 Jahre alten Fans, die wieder aktiv
mitmischen wollten, so werden die Fan-Club-Gründer immer jünger.“ In den
vergangenen Wochen konnten die Kickers vermehrt Fan-Club-Anmeldungen von
16 bis 17-jährigen und zuletzt sogar mehrfach auch in den Alterstufen 14
- 15 Jahre verzeichnen. „Was uns aber am meisten freut ist jedoch, dass
die OFC-Fans auch in sportlich schweren Tagen immer näher an den Verein
heranrücken“, sagte Kissner. Aus geografischer Sicht gibt es
OFC-Fan-Clubs auf der ganzen Welt - von Offenbach-Bieber bis Thailand.
“Es ist in der Tat so, dass es nicht nur Fan-Club-Mitglieder auf dem
Papier sind, sondern im Grunde jede Möglichkeit suchen, um den OFC aktiv
im Stadion zu unterstützen. Es ist schon ein erhebendes Gefühl wenn sich
OFC-Fans aus Australien, aus den USA, aus Südafrika, Thailand usw.
melden und aktiv am Geschehen teilnehmen", so Kissner weiter. Die
Bestätigung dessen erhält er auch über das OFC-Fanradio, deren
Übertragungen weltweit gehört werden.

"Zu den 3000 organisierten OFC-Fans kommen noch etwa weitere 2500
Anhänger, die zwar nicht in Fan-Clubs organisiert sind, sich jedoch
durch Vereinsmitgliedschaft und Dauerkartenbesitz ganz eng am Verein
orientieren und das Angebot der OFC-Fanbeauftragten regelmäßig nutzen.
“Sowohl die Faninformationsseite mit dem dazugehörigem Newsletter, der
über alle Neuheiten in der Fanszene informiert, als auch das in
Deutschland in dieser Form immer noch einzigartige OFC-Fanradio und auch
die Spielertreffs in der Offenbacher Kultkneipe Strandbus werden enorm
gut angenommen", berichtet der OFC-Fanbeauftragte Lars Kissner.

Die Prognose: In der neuen Saison wird sich der Positivtrend unter den
OFC-Fans weiter fortsetzen. In den letzten Fanversammlungen kamen z.B.
auch sehr gute Ideen zum Thema "Bergatmosphäre" auf. Diese sind auch
schon bei den Vereinsoberen auf sehr positives Gehör gestoßen. Auch in
den Sitzplatzbereichen wollen sich einige Fans und Fan-Clubs zu
Stimmungsherden verschmelzen. Die Fan-Clubs können sich melden und ihre
Dauerkarten in "Stimmungszonen" beantragen.
Quelle OFC Homepage



Erwin ... ein starkes Stück Kickers Offenbach ...
25.01.2007 - 21:45
Erwin, der letzte: Am Sonntag zum Heimspiel gegen 1860 München erscheint der letzte „Erwin“.

Das OFC-Fan-Magazin legte stets sehr viel Wert auf seine journalistische Unabhängigkeit. Mit einer großen Menge Herzblut, Charme, Witz und einer ordentlichen Portion Frechheit gestalteten die OFC-Fans Antje Hagel, Bernd Giring, Volker Goll, Andreas Schmidt und Steffie Wetzel 65 Ausgaben lang das Fan-Magazin, welches zu den besten in der deutschen Fußball-Szene gehört.
Seit der Gründung 1994 (die Namensgebung erfolgte in Anlehnung an Ex-Kickers-Stürmer Erwin Kostedde) erlebte die Redaktions- und Produktionscrew „fünf Präsidien, 16 Trainer (bzw. -gespanne) sowie zwei Abstiege und drei Aufstiegsfeierlichkeiten“ wie sie m it dem ihr eigenen Humor im zum Abschied schreibt. Als die Nummer eins am 11. November 1994 vor den Stadiontoren verkauft wurde, gewann der OFC zwar gegen den VfR Mannheim; doch der Sturz in die Viertklassigkeit drohte.
„Wir versuchten der entstandenen Tristesse und schlechten Stimmung auf den Rängen und im Verein mit unserem Heft etwas entgegensetzen. Außdem wollten wir zeigen, dass an als Fußballfan nicht zwangsläufig rassistische Dummheiten grölt oder jedem gegnerischen Fan an die Wäsche gehen muss sondern Leidenschaft auch mit Witz, Ironie und Spaß an der Sache einhergehen kann.“
Kickers-Vize-Präsident Thomas Kalt bedauerte den Schritt sehr: "Der Erwin war ein starkes Stück Kickers Offenbach. Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern der Erwin-Crew für die tolle Arbeit!"
Über zehn Jahre lang arbeitete die Redaktionsmannschaft in dieser Besetzung zusammen, wurde zeitweise von Mitarbeitern ergänzt. Doch der Kern blieb gleich. Inzwischen jedoch fehle der Teamgeist, der nötig sei, um sich für eine „derartig umfangreiche, ehrenamtliche Arbeit immer wieder neu zu motivieren“, hieß es jetzt. Deswegen fiel der Entschluss, den „Erwin“ einzustellen. Das Magazin wird fehlen.
Die Macher bleiben den Kickers treu: „Wir beenden den ERWIN, aber der rot-weiße Schal bleibt an!“

Quelle OFC Homepage vom 25.01.07




Haftung für Inhalte:Die Inhalte unserer Seiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen.Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 6 Abs.1 MDStV und § 8 Abs.1 TDG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Diensteanbieter sind jedoch nicht verpflichtet, die von ihnen übermittelten oder gespeicherten fremden Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei bekannt werden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen.

Haftung für Links:Unser Angebot enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei bekannt werden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Links umgehend entfernen.

Urheberrecht:Die Betreiber der Seiten sind bemüht, stets die Urheberrechte anderer zu beachten bzw. auf selbst erstellte sowie lizenzfreie Werke zurückzugreifen.Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Beiträge Dritter sind als solche gekennzeichnet. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet.

Datenschutz: Soweit auf unseren Seiten personenbezogene Daten (beispielsweise Name, Anschrift oder eMail-Adressen) erhoben werden, erfolgt dies soweit möglich stets auf freiwilliger Basis. Die Nutzung der Angebote und Dienste ist, soweit möglich, stets ohne Angabe personenbezogener Daten möglich.Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-Mails, vor.

Impressum by: steinbergerjungs@t-online.de,

Home
Fotos
News